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Doodle Jump Adventures

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Detailinformationen
Spieltitel: Doodle Jump Adventures
Offizielle Wertung der WiiG-Redaktion
Alias: Nicht vorhanden
Spielekonsole: Nintendo 3DS
Publisher: GSP
Entwicklungsstudio: 
Lima Sky
Kategorie: Sonstiges
Region: Europa (EU)
Format: PAL
Spieleranzahl: 1 Spieler
Mehrspielermodus: Nicht vorhanden
Online: Nein
Alterseinstufung: 
Features: Auch als Download erhältlich
Herstellerbeschreibung: Herstellerbeschreibung einblenden
Verkaufspreis: 
Amazon.de24,38 EUR zzgl. Versandkosten
Erscheinungsdatum: 31. Oktober 2013

Review zu Doodle Jump Adventures

Autor: Yvonne Fürnstahl (Yvi) für WiiG21. Februar 2014

Wer kennt es nicht? Das ziemlich simple Geschicklichkeitsspiel namens Doodle Jump. Lima Sky veröffentliche es 2009 auf dem iPhone, 2010 folgten die Android-Smartphones, 2011 die Windows-Phones. Als die am häufigsten heruntergeladene App der USA, Frankreichs, Spaniens, Österreichs und Deutschlands ist es nicht verwunderlich, dass die Entwickler auch dem gut verbreiteten 3DS eine Version spendieren. Ob das Spiel, das Millionen von Smartphone-Besitzern begeistert, auch auf Nintendos Handheld funktioniert?

Wie der Name schon sagt – (Doodle) Jump!

Jump ist Englisch für Springen - und genau das macht man in dem Spiel. Die Hauptfigur springt dauerhaft von alleine, als Spieler haben wir nun die Aufgabe das kleine Figürchen so weit nach oben zu befördern wie möglich. Dazu springen wir von Plattform zu Plattform und nutzen spezielle, herumliegende Gegenstände. So schießt uns eine Rakete zum Beispiel gleich sehr viele Meter auf einmal in die Höhe, während ein Propeller-Hut uns nicht ganz so weit nach oben fliegt. Daneben können wir noch auf Trampolinen, Sprungfedern und Sprungfederschuhen mehrere Plattformen auf einmal überspringen. Ein kurzzeitiger Schutzschild schützt uns vor den Monstern. Insgesamt gibt es also einiges zu entdecken. Diese Gegenstände sind schon aus dem Smartphone-Game bekannt, auf dem 3DS durften wir uns auch noch mit Bomben, Stoppuhren und elektrischen Störgeräten beschäftigen. Bomben zerstören Wände, Stoppuhren lassen Gegner, sich bewegende oder explodierende Plattformen für eine bestimmte Zeit einfrieren und das Störgerät setzt Maschinen außer Betrieb. Aber jetzt erstmal wieder zurück zum Grundgameplay.

Während wir unser Männchen nach oben manövrieren, werden die einzelnen Plattformen immer rarer gesät. Zu allem übel gibt es von diesen auch noch jede Menge verschiedene. Die normalen sitzen fest verankert an ihrem Platz. Daneben gibt es welche die sich auf und ab, oder zur Seite bewegen. Dies jedoch sehr regelmäßig weshalb auch hier ein Sprung gut planbar ist. Dann kommen jedoch die Trickreicheren. Weiße Plattformen verschwinden sobald man einmal auf ihnen gesprungen ist, gelbe werden mit der Zeit rot und explodieren, andere bewegen sich schnell in eine Richtung weg, sobald man auf ihnen war. Wieder andere bewegen sich (je nach Level anders) in diverse Richtungen und nehmen alle ihre gleichfarbigen Plattformen mit. So muss man z.B. einplanen, dass die Plattform über einem, sobald man von der unteren abspringt, auf einmal weiter rechts ist und die darüber auf einmal links. Jedoch bewegt die sich nach Absprung ja auch wieder wo anders hin. Man liest es schon, so simpel das Spiel aussieht, es strotzt vor Raffinesse!

Wir geben zu, bis jetzt hört es sich trotz allem nicht sehr schwer an. Man muss ja nur hochkommen. Was jedoch den Reiz des Spiels ausmacht, ist die Tatsache dass es keinen Boden gibt. Mit jedem Sprung bewegt sich auch das Bild nach oben. Alle Plattformen oder sonstigen Oberflächen, die nicht mehr im Bildschirm sichtbar sind, existieren auch nicht mehr. Wer dann eine Plattform verfehlt und zum unteren Bildschirmrand fliegt, stirbt. Dann geht alles von vorne los. Ableben dürft ihr natürlich auch, wenn ihr in eines der unzähligen Monster springt. Neben Monstern, die auf euch schießen, gibt es welche, die euch verfolgen oder sich sogar vervielfachen. Dann gibt es Ufos, die euch entführen, schwarze Löcher, die euch einsaugen oder Maschinen, die mit Minen, Monstern oder Kanonenkugeln nach euch feuern. In Doodle Jump ist also jede Menge los!

Beweg mich!

Genug zum Gameplay, nun geht’s an die Steuerung. Diese fällt nämlich sehr simpel aus. Wie schon erwähnt, springt der kleine Held dauerhaft von allein, ihr müsst ihn also nur Richtung Plattform bewegen. Dazu neigt bzw. kippt ihr den 3DS (oder das Smartphone) in die Richtung, in die man sich bewegen will. Per Druck auf den Touchscreen feuert man auch noch Kugeln ab, welche die feindlichen Monster zerstören können. Beim 3DS kann man das abfeuern auch wahlweise per X, Y, A Knopf tätigen, wobei jeder Knopf für die entsprechende Richtung steht (also X nach links oben, Y gerade aus und A nach rechts oben) oder über das Slidepad. Hier fällt schon der erste große Vorteil der 3DS-Steuerung auf. Es ist um einiges leichter das Slidepad oder die Tasten zu bedienen als beim Smartphone auf den Touchscreen zu tippen. Dank den zwei Displays hat man auch immer einen guten Blick auf die kommenden Hürden. Wird das Spiel jedoch in späteren Abschnitten schwerer, nützt dieser eigentlich kaum. Wir waren so fixiert auf unseren Helden und die nächsten Plattformen, dass ein Blick zum oberen Bildschirm zeitlich gar nicht drin war.
Das war auch schon die gesamte Steuerung. Neigt euren 3DS und betätigt ab und zu einen Knopf. Simpel oder?

Auf ins Abenteuer!

Warum also die 3DS-Version kaufen, wenn das wesentlich billigere Doodle Jump auf dem Smartphone genauso abläuft? Dank des Abenteuermodus! Während man auf dem Smartphones damit beschäftigt ist, stets den neuesten Highscore zu knacken, indem man so hoch wie möglich kommt, bevor man das Zeitliche segnet (danach muss man wieder vom Boden starten), gibt es in der 3DS-Version den sogenannten Abenteuermodus. Auch hier gilt es natürlich, mit demselben Spielprinzip, nach oben zu gelangen. Nur sind die einzelnen Level hier abgesteckt, also nicht nach oben hin offen. Um das Level zu bestehen, müsst ihr also ganz nach oben kommen. Dafür sind bis zu drei Savepoints in jedem Level verbaut. So könnt ihr nach Erreichen dieser Sicherheitsbereiche nach dem Ableben wieder von dieser Stelle aus starten. Habt ihr das Ziel erreicht, bekommt ihr eure Punktzahl und dürft ins nächste Level. Die Punktzahl errechnet sich hierbei aus der von euch erreichten Höhe (die immer dieselbe ist) + die auf den Weg nach oben erreichten Zusatzpunkte (z.B. durch das Vernichten von Monstern, Einsammeln von Münzen oder sonstigen Bonis), eure benötigte Zeit und die am Schluss gesammelten Boni (je genauer wir in der Mitte der Zielplattform landen, desto mehr Boni bekommen wir). So kann man pro Level je bis zu drei goldene Sterne bekommen, je nach erreichter Punktzahl füllen diese sich nämlich aus. Insgesamt besteht der Abenteuermodus aus vier Welten: der klassischen, der Ninja-, der Dschungel-, und der Weltraum-Welt. In jeder der vier Welten gibt es zehn Level und zwei Bonuslevel. Um eine Welt zu bestehen, reicht es jedoch aus neun der zehn Level zu bestreiten. Was daran die Logik ist, bleibt uns jedoch ungeklärt. So kommt es bei irgendeinem Level vor, dass ihr durch das erfolgreiche Beenden die zwei nächsten Level freischaltet. Somit könnt ihr also das nächste überspringen und gleich zum übernächsten gehen. Level 10 wartet immer mit einem Endgegner auf, da gilt es nun nicht mehr nach oben zu kommen, sondern durch mehrmaliges auf den Endgegner-Springen, diesen zu besiegen. Um an die Bonuslevel zu gelangen, müsst ihr in den jeweiligen Level den goldenen Schlüssel einsammeln und es erfolgreich beenden.

Das hört sich sehr einfach an? Weit gefehlt. Während man bei dem ersten Level noch das Gefühl hat, hier hat man ein schönes simples Spiel für zwischendurch, vergeht einem bald diese Meinung. Je weiter wir im Spiel voranschritten, umso schwieriger wurden die einzelnen Level-Abschnitte. Manche waren so schwer und gemein aufgebaut, dass wir gefühlt 100 mal wieder starten durften, bis wir den Level auswendig kannten und so jeder drohenden Gefahr aus dem Weg gehen durften. Vor allem in den letzten zwei Welten sind die Level zum Haare raufen. Kaum hat man eine schwierige Passage gemeistert, rennt man in das nächste unerwartete Elend. Teilweise hatten wir echt das Gefühl die Entwickler hatten ihren Spaß daran so viele trickreiche und gemeine Stellen wie möglich zu verbauen. Ein Level kostete uns so nicht nur Nerven, sondern gut und gern auch mal 20 Minuten. Ein hoher Frustrationslevel beim Spielen ist also von Vorteil!

Bis ins unendliche und noch viel weiter!

Habt ihr den Abenteuermodus erfolgreich gemeistert, könnt ihr euch im Unendlos-Modus austoben. Dieser stellt sich als klassischer Doodle Jump-Modus dar. Nun dürft ihr wie auf den Smartphones Highscores knacken und versuchen so hoch wie möglich zu kommen! Schade, dass dies erst erlaubt ist, wenn ihr den Abenteuermodus erfolgreich abgeschlossen habt. Bis dahin bleibt euch der Endlosmodus nämlich verwehrt. Negativ hervorzuheben ist ebenfalls, dass hier nur die klassische Welt spielbar ist. Während man im Abenteuermodus immerhin vier verschiedene Welten serviert bekommt, muss man sich im Endlosmodus mit der klassischen begnügen. Traurig, wo doch die Originalversion für die Smartphones ganze zehn verschiedene Welten im Petto hat! Im Gegensatz zum Abenteuermodus kann man im Endlosmodus auch wieder links und rechts durch den Rand fliegen (um auf der gegenüberliegenden Seite wieder herauszukommen). Schlicht und einfach also exakt der Modus, denn man von Doodle Jump kennt.

Das ist ja eine Kritzelei!

Doodle ist der Englische Begriff für Kritzelei und genau so sieht das Spiel aus – wie eine Kritzelei. Grafisch ist es somit kein Meisterwerk, glänzt dafür aber mit seinem gekonnt und durchgängig gehaltenen Kritzelstil. So sind der Held, die Stages und alles Drumherum so simpel gemalt, als ob ein Kind das fabriziert hätte. Schön sind auch die Ideenreichen Welten, die ihr Thema auch gekonnt in den Plattformen, Gegnern und dem Helden selbst umsetzen. Einen 3D-Effekt suchten wir vergebens, abseits des Menüs existiert dieser nicht.
Neben einem simplen Gedudel im Hintergrund, ertönen nervige Geräusche für unser Ableben oder entgegenkommende Monster. Dieser Sound ist auch leider unerlässlich, denn nur so hört man, wann das nächste Ufo oder der nächste Feind auf einen wartet.

Doodle Jump – ein teures Vergnügen!

Knuffiges Design
Suchtfaktor
Abenteuermodus...
... der sehr schwer ist
Endlosmodus muss erst erspielt werden
Nur vier verschiedene Welten
Nur die klassische Welt für den Endlosmodus
Keine Achievements
Viel teurer als die Smartphone-Variante
Kein Onlinemodus

Insgesamt war es eine nette Unterhaltung, zumindest die ersten paar Level. Die letzteren waren leider nicht allzu gut für meine Nerven. Zum Vergleich hab ich mir Doodle Jump auch für das iPhone geholt und dafür 89 Cent hingelegt. Neben der klassischen Variante kann man sich dort (für genannten Preis!) noch durch neun weitere Welten schlagen. Für die 3DS-Version muss man geschlagene 25 Euro hinlegen und bekommt dafür gerade mal vier der Welten, welche man auf dem Smartphone bekommt, spendiert. Schade! Hier hätte man auch die knuffigen anderen Welten mit einbauen können! Wer gerne nur den Highscore knacken möchte und nicht Level meistern, muss sich erst durch den gesamten Abenteuermodus quälen! Warum? Hätte man den Endlosmodus nicht gleich von Anfang an dazu schalten können? Einige Level des Abenteuermodus waren für mich einfach eine Qual. Da kaufe ich mir lieber für 89 Cent das Endlosspiel auf dem Smartphone dazu. Hier hat der Entwickler Potenzial verschenkt! Ich will keine fünf Stunden in ein Spiel investieren, nur um den Modus zu spielen, der Doodle Jump berühmt gemacht hat! Während man auf dem Smartphone auch noch Achievements freischalten kann (z.B. springe drei Mal hintereinander auf einer Sprungfeder, Springe in einem Spiel auf 10 Monster, Poste einen Highscore auf Twitter), sind diese auf dem 3DS komplett verschwunden. Auch hier hätte es doch angespornt verschiedene Sachen zu versuchen. 24 Euro mehr hinzulegen dafür, dass ich einen bockschweren Abenteuermodus habe? Nein danke! Da hätte bei solch einem Aufpreis weit mehr drin sein müssen.

Hartgesottene Fans von schweren Geschicklichkeitsspielen oder von Doodle Jump, die schon immer auf solch eine Herausforderung gewartet haben kann man zum Spiel natürlich raten. Alle anderen sollten lieber zur weitaus günstigeren Smartphone-Version greifen!

Vielen Dank an GSP für die freundliche Bereitstellung des Testexemplars!

Grafik:
Sound:
Steuerung:
Spielspass:
 
61%
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