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The Hip Hop Dance Experience

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Detailinformationen
Spieltitel: The Hip Hop Dance Experience
Offizielle Wertung der WiiG-Redaktion
Alias: Nicht vorhanden
Spielekonsole: Nintendo Wii
Publisher: Ubisoft
Entwicklungsstudio: Nicht vorhanden
Kategorie: Musik
Region: Europa (EU)
Format: PAL
Spieleranzahl: 1-2 Spieler
Mehrspielermodus: Vorhanden
Online: Nein
Alterseinstufung: 
Features: Nicht vorhanden
Herstellerbeschreibung: Herstellerbeschreibung einblenden
Verkaufspreis: 
Amazon.de39,95 EUR zzgl. Versandkosten
Erscheinungsdatum: 15. November 2012

The Hip Hop Dance Experience

Autor: Max Labeschautzky (Metal_Warrior) für WiiG13. Januar 2013

Ubisofts Experience-Reihe meldet sich zurück: Nachdem bereits der King of Pop, sowie die Black Eyed Peas ihre eigenen "Erfahrungen" spendiert bekamen, geht es dieses Mal einem ganzen Genre an den Kragen: Hip Hop ist angesagt. Ob der Sprechgesang eine bessere Figur macht, als so manch anderes Geträller auf der Wii? Lasst es uns herausfinden.

Ist das jetzt schon die Vollversion?

Wir starten das Spiel und erblicken dasselbe Trauerspiel wie in den Vorgängern: Erneut sucht man nach allem, was irgendwie Umfang verspricht vergebens. Einer von 30 Tracks darf im Quickplay gewählt werden und das war es auch bei der Hip-Hop Experience mal wieder. Übungsmodi und ein Marathon befinden sich zwar im Paket, ändern aber nichts am Spiel selbst. Es wird langsam zur traurigen Tradition, aber der Vollständigkeit halber sei auch dieses Mal ausdrücklich darauf hingewiesen: Es gibt keinen Karrieremodus, keine freispielbaren Goodies, keinerlei Variation; ja, noch nicht mal eine lumpige Highscore-Liste.
Immerhin hat sich im Multiplayermodus ein wenig was getan: Wo bei Michael Jackson noch der einzelne Song vorgegeben hat, wieviele Spieler gleichzeitig ran dürfen, können wir bei der Hip-Hop Experience nun jeden Track mit bis zu vier Spielern angehen. Neben dem schnellen Spiel als Gruppe gibt es außerdem einen Battlemode, bei dem wir unseren Kontrahenten Punkte mopsen können – klingt witzig, spielt sich aber nicht grundlegend anders und verliert dadurch ziemlich schnell an Bedeutung.

Wie ein Tanzkurs - ohne Lehrer

Wir starten den ersten Song und schon stellt sich das nächste Déjà-vu ein: Erneut gestaltet sich die Bedienung des Titels als katastrophal. Auf dem Bildschirm tauchen diverse Figuren auf und tanzen uns einen vor; wir sollen das Ganze möglichst synchron nachmachen. Das Problem: Die Bildschirmfiguren tanzen einfach drauf los und von uns wird erwartet, dass wir das zeitgleich auch tun ohne zu wissen was überhaupt abgeht. Zwar werden hin und wieder am Bildschirmrand kleine Zeichnungen eingeblendet, die uns die nächste Bewegung anzeigen sollen; allerdings tauchen diese in der Tat nur "hin und wieder" auf – manchmal zuverlässig, manchmal viel zu spät, manchmal gar nicht. Mit Geschick, Könnnen oder Gefühl hat das nichts zu tun; vielmehr heißt es, einen Song schlicht auswendig zu lernen.
Da man eigentlich eh nie weiß, was man gerade machen sollte und ob das, was man gerade macht nun richtig oder nicht ist, fällt es kaum auf, dass die Steuerung per Wiimote kaum vernünftig reagiert. Eigentlich ist es ohnehin schon albern, wenn ein Tanzspiel sich auf die Bewegung einer einzelnen Hand beschränkt; wenn aber selbst diese eine Handbewegung nicht erkannt wird, hört der Spaß endgültig auf. Mittels Motion Plus kann die Präzision dieses Mal zwar verbessert werden, wirklich "richtig" fühlt sich das alles aber auch dann nicht an.

Mal wieder nur das Nötigste

Grafisch gibt es nicht viel zu vermelden: Vor sphärischen Hintergründen bewegen sich halt Figuren und mehr gibt es auch nicht zu sehen. Im Gegensatz zu so manch anderem Ubisoft-Tanzspiel geben sich hier Polygonfiguren die Ehre, statt verfremdeter Filmaufnahmen. Darunter leiden zwar die Animationen ein klein wenig, dafür wirkt das Bild weniger "geisterhaft". Das ist letzten Endes Geschmackssache, meiner persönlichen Meinung nach aber der richtige Schritt.

Die Songs werden klar und sauber wiedergegeben; das Genre bleibt natürlich Geschmackssache. Da es auch beim Hip-Hop unzählige Stilrichtungen gibt, möchten wir an dieser Stelle schlicht ein paar Beispielsongs aufzählen – der Leser möge dann selbst entscheiden, ob diese seinen Ohren zusagen oder nicht:
Lollipop (Lil Wayne), Hip Hop Hooray (Naughty by Nature), Ignition (R. Kelly), Replay (Iyaz), Return of the Mack (Mark Morrison), Sexy And I Know It (LMFAO), Drop It Like It's Hot (Snoop Dogg), Hard (Rihanna), Hot In Herre (Nelly), 1 Thing (Amerie) – und eben noch 20 weitere.

Von den eigentlichen Songs abgesehen sucht man übrigens auch bei diesem Spiel vergebens nach der titelgebenden "Experience": Infos über die Künstler, Musikvideos, irgendetwas zur Bedeutung des Hip-Hops im Rahmen des jeweiligen Zeitgeistes – all das befindet sich mal wieder nicht im Paket. Natürlich ist sowas keine Mindestvorraussetzung für ein Musikspiel, würde aber etwas dringend benötigte Abwechslung ins Geschehen bringen, über den geringen Umfang hinwegtäuschen und nicht zuletzt: Dem Namen des Spiels endlich mal gerecht werden.

Ausgetanzt

Songauswahl und Qualität geht in Ordnung
Steuerung mal wieder aus der Spielspaßhölle
Quasi null Umfang

Da ich dem Urteil meiner Kollegen glaube, ist die Just Dance Reihe wohl durchaus brauchbar und zumindest für Genrefans immer wieder eine Runde wert. Die diversen Ableger, seien es nun die Dance Juniors oder die diversen Experience-Spiele scheinen hingegen das Abfallprodukt von Ubis großer Marke zu sein. Jedes dieser Spiele begeht die gleichen Fehler, obgleich zumindest ein Teil davon mit einem Minimum an Aufwand beseitigt werden könnte. Damit meine ich speziell den Umfang und das immer noch völlig unbrauchbare Hinweissystem, welches gezieltes Tanzen quasi unmöglich macht. Warum das viele Geld ausgeben, wenn man genausogut MTV einschalten könnte um dort die Tänze nachzuäffen? Viel unpräziser oder weniger interaktiv wäre das jedenfalls nicht.
Bleibt mir nur die übliche Warnung auszusprechen: Lasst die Finger davon und greift lieber zu einer der vielen Alternativen – auch als Fan des Genres!

Grafik:
Sound:
Steuerung:
Spielspass:
 
38%
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