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Pokémon Silberne Edition: SoulSilver

Detailinformationen
Spieltitel: Pokémon Silberne Edition: SoulSilver
Offizielle Wertung der WiiG-Redaktion
Alias: Nicht vorhanden
Spielekonsole: Nintendo DS
Publisher: Nintendo
Entwicklungsstudio: 
Game Freak
Nintendo SPD Group No.2
Kategorie: Rollenspiel
Region: Europa (EU)
Format: PAL
Spieleranzahl: 1-2 Spieler
Mehrspielermodus: Vorhanden
Online: Ja
Alterseinstufung: 
Features: Wi-Fi-Kompatibilität
Herstellerbeschreibung: Nicht vorhanden
Verkaufspreis: 
Amazon.de46,99 EUR zzgl. Versandkosten
Erscheinungsdatum: 25. März 2010

Prolog:

Autor: MasterK11. Mai 2010

Auch im Jahre 2010 erscheinen weitere Remakes auf dem Nintendo DS, diesmal hat es Pokemon erwischt.
Ob es sich lohnt diesen Titel noch mal zu kaufen oder ob man lieber die Finger davon lassen sollte erfahrt Ihr in meinem Review.

An dieser Stelle noch mal ein grosses Danke an Stephan Gerner für die Hilfe beim Review sowie an Nintendo für die Bereitstellung des Testexemplars.

Story:

Es war bei Pokémon schon immer so und es ist auch diesmal wieder so: Die Story ist unbedeutende Nebensache! In aller Kürze: Professor Lind hat sich zu euch gerufen, damit ihr zu seinem Freund Mr. Pokémon geht. Der hat nämlich ein seltsames Ei gefunden, das der Professor untersuchen soll. Damit ihr sicher bei Professor Lind ankommt, dürft ihr euch ein Pokémon als Begleitung aussuchen, wahlweise Endivie, Feurigel oder Karnimani. Während ihr unterwegs seid, bricht ein Dieb im Labor des Professors ein und stielt ein Pokémon. Ihr trefft den Einbrecher auf eurem Rückweg und müsst gegen ihn kämpfen. Wenn ihr dann später wieder bei Professor Lind ankommt, erkennt dieser, dass euer Pokémon euch zu mögen scheint, also dürft ihr es behalten und könnt anfangen, die acht Arena-Orden von Johto zu sammeln.

Wenn ihr die Orden komplett habt, müsst ihr die Top Vier besiegen, das sind die stärksten Pokémon-Trainer des Landes. Habt ihr das erledigt, sehr ihr den Abspann und habt das Spiel offiziell durchgespielt. Für den fleißigen Pokémon-Fan gibt es aber noch eine ganze Menge mehr zu tun. Natürlich könnt ihr euch daran machen, den Pokédex zu füllen, was bei 493 Monstern eine ganz schöne Weile dauert, der Autor dieser Zeilen hat nicht weniger als 100 Stunden damit verbracht. Außerdem könnt ihr im Kampfturm zum Pokémon-Meister aufsteigen oder ihr könnt am Pokéathlon teilnehmen, eine kleine Pokémon-Olympiade mit zehn lustigen Minispielen.

Grafik und Sound:

Grafisch war Pokémon noch nie die Wucht, das muss aber auch nicht sein. Ihr seht die Spielwelt von oben, wie sich das für ein klassisches RPG gehört. Neu ist in Heart Gold und Soul Silver, dass das erste Pokémon aus eurem Team nicht in seinem Pokéball steckt, sondern frei hinter euch her läuft, genau wie damals Pikachu in der Gelben Edition. Der Kampfbildschirm ist extrem spartanisch gehalten. Die Animationen der Pokémon beschränken sich auf genau zwei Einzelbilder und auch die Darstellung der Attacken ist nicht immer auf der Höhe der Zeit. Sehr gut gelungen sind die 3D-Sequenzen, wenn z.B. ein legendäres Pokémon auftaucht, aber die sind leider die Ausnahme. Im Großen und Ganzen kann man die Grafik einfach als „zweckmäßig“ bezeichnen.

Beim Sound gibt es auf jeden Fall einen Nostalgie-Bonus, denn wenn ihr später im Spiel durch Kanto streift, dann erklingen die klassischen Melodien aus der ersten Generation – da geht jedem langjährigen Pokémon-Fan das Herz auf! Alle Musikstücke wurden neu aufgenommen, aber wer’s lieber Original hat, der findet im Spielverlauf den GB Player. Damit könnt ihr den Sound auf das kultige Original-Gepiepse von damals umschalten. Retro-Feeling pur! Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass ihr bei Online-Kämpfen sogar mit eurem Gegner per Voice-Chat reden könnt, wobei die Sprachqualität für DS-Verhältnisse absolut in Ordnung ist. Allerdings könnt ihr nur mit Freunden reden, nicht mit fremden Gegnern – die werdet ihr nach dem Kampf vermutlich nie wieder sehen, da ihr keine Möglichkeit habt, überhaupt irgendwelche Kontaktdaten zu sehen oder gar abzuspeichern.

Steuerung:

Glücklicherweise haben die Entwickler nicht gezwungenermaßen versucht, uns eine Touchscreen-Steuerung aufzuzwingen. Ihr könnt die Menüs wahlweise über den Touchscreen bedienen, aber ihr kommt auch mit der klassischen Tasten-Methode klar. Lediglich für den Pokéathlon müsst ihr zwingend zum Stylus greifen. Außerdem solltet ihr über eine Schutzfolie für euren Bildschirm nachdenken, denn das viele Touchscreen-Gerubbele im Pokéathlon hinterlässt auf Dauer doch seine Spuren.

Der Clou kommt aber erst noch: Ihr könnt das Spiel nicht nur mit Tasten und Stylus steuern, sondern sogar mit eurem Real Life! Dazu liegt nämlich die Pokéwalker gratis bei. Das ist ein kleiner Schrittzähler im Pokéball-Design, auf den ihr per Infrarot ein Pokémon übertragen könnt. Wenn ihr dann den Pokéwalker in eure Hosentasche steckt und spazieren geht, dann sammelt ihr dadurch Energie, die ihr in Erfahrungspunkte für euer Pokémon umwandeln könnt. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, die Umgebung nach wilden Pokémon und versteckten Items zu durchsuchen.

Die Unterschiede zwischen den eiden Editionen:

Abgesehen vom Namen und Cover sind beide Editionen zu 99 % gleich. Der einzige Unterschied liegt in den wilden Pokémon. Manche Monster gibt es nur in Heart Gold, manche andere nur in Soul Silver, und wie immer gilt: Wenn ihr alle haben wollt, dann braucht ihr beide Editionen! Es gibt aber nur etwa 20 exklusive Pokémon pro Editionen, was im Hinblick auf die Gesamtzahl von 493 eigentlich fast nichts ist. Und auch die legendären Titel-Pokémon Lugia und Ho-oh lassen sich beide in jeder der Editionen fangen, was bei früheren Pokémon-Spielen meistens nicht der Fall war. Beide Editionen zu kaufen lohnt sich also nur, wenn ihr niemanden kennt, von dem ihr die fehlenden Pokémon bekommen könnt, oder wenn ihr ein wahnsinniger Sammler seid. Ansonsten reicht eine der beiden Editionen, wobei es relativ egal ist, für welche ihr euch entscheidet.

Alternativen:

-Sämtliche Pokémon Teile auf sämtlichen Konsolen, mag man einen mag man alle.
-Für diejenigen denen Pokémon zu kindisch ist wäre Spectrobes empfehlendswert, sowie auf dem Nintendo DS als auch auf der Wii gibt es Ableger der Serie.
-Für Importfans wäre die Serie "Telefang" empfehlenswert die auf dem Gameboy Color sowie auf dem Gameboy Advance erschien, ausserdem wurde eine Nintendo DS Fassung angekündigt. Telefang ist in Japan sehr beliebt und spielt sich ähnlich wie Pokémon. In Europa und Amerika wurde Telefang durch das Pokémon Jade GB/C Fake-Modul bekannt das einen nahezu 1:1 Hack des ersten Telefangs Teils auf dem Gameboy Color darstellt. Die Fake Module hatten aber allesamt Fehler, entweder konnte man sie nur bis zu einem bestimmten Punkt spielen, man konnte nicht speichern, es stürzte ab oder das Modul war einfach leer.

Abschließendes Fazit:

-PokéWalker liegt Gratis bei
-Voice-Chat
-Pokémon Fieber-Reloaded!
-Nostalgie Bonus
-Grafik vom letzten Jahrzent...
-Voice-Chat nur mit Leuten aus der Freundesliste möglich

Heart Gold und Soul Silver sind Neuauflagen der Editionen Gold und Silber aus dem Jahr 2001, bieten aber genug Neuerungen, um auch Spieler, die das Original auswendig kennen, wieder für Stunden an den Bildschirm zu fesseln. Empfehlenswert ist das Spiel für jeden: Für Pokémon-Einstieger, um den Klassiker nachzuholen und für langjährige Fans, um die gute, alte Zeit wieder auferstehen zu lassen. Also auf nach Johto und schnappt sie euch alle!

Grafik:
Sound:
Steuerung:
Spielspass:
 
86%
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