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Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres

Detailinformationen
Spieltitel: Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres
Offizielle Wertung der WiiG-Redaktion
Alias: Endless Ocean: Adventures of the Deep
Spielekonsole: Nintendo Wii
Publisher: Nintendo
Entwicklungsstudio: 
Arika (Capcom)
Nintendo SPD Group No.2
Kategorie: Adventure, Sonstige Sportarten, Tiere
Region: Europa (EU)
Format: PAL
Spieleranzahl: 1-2 Spieler
Mehrspielermodus: Vorhanden
Online: Ja
Alterseinstufung: 
Features: Wi-Fi-KompatibilitätUnterstützt Classic Controller
Herstellerbeschreibung: Herstellerbeschreibung einblenden
Verkaufspreis: 
Amazon.de47,95 EUR zzgl. Versandkosten
Erscheinungsdatum: 5. Februar 2010

Prolog:

Autor: MasterK17. Februar 2010

Schon als der erste Teil von Endless Ocean angekündigt wurde war ich an diesem Titel interessiert, was ich damals am Release verpasst habe will ich hier mit dem zweiten Teil nachholen.
Was ich auch noch am rande erwähnen möchte ist das mir der Gedanke von der N64 Tech Demo von der E3 1995/1996 nichtmehr aus dem Kopf ging seitdem ich damals vom ersten Teil der Endless Ocean Reihe erfahren habe. Eine ähnliche Tech Demo gabs auch zu Nintendo Dolphin (GameCube) Zeiten die aber nie richtig präsentiert wurde und deshalb auch in vergessenheit geriet. Handelt es sich bei Endless Ocean und deren Nachfolger um die Weiterentwicklung der alten Tech Demos die nun nach all den Jahren endlich ihren Tribut gezollt bekommen?
Nunja, leider werdet ihr hier nicht mehr darüber Erfahren, nichtsdestotrotz viel spass bei meinem Review.

Story und Gameplay:

Dein Leben ist das Tauchen, du verdienst dein Geld damit und verbringst zudem jede freie Minute im Wasser, und das bei Tag und Nacht. So in etwa sieht dein Leben in „Endless Ocean 2“ aus. Als Angestellte vom R + R Tauchservice leitest du geführte Tauchgänge, erledigst Fotoaufträge, trainierst deinen Delphinfreund und suchst nebenbei Hinweise auf einen uralten Mythos.

Herzlich Willkommen auf der Neunerinsel, sie ist der Ausgangsort für all deine Aktivitäten und gehört dem R + R Tauchservice, geführt von Jean-Eric Rouvier und seiner Enkelin Océane. Océane ist ganz aus dem Häuschen und möchte mit dir das Geheimnis des Lieds der Drachen lüften, welches der Schlüssel zu einem legendären Schatz sein soll. Euer einziger Hinweis sind zwei Lapislazuli-Anhänger, die ihr ihre Eltern hinterliessen. Gemeinsam mit Jean-Eric macht ihr euch auf den Weg zu den schönsten Tauchplätzen rund um den Globus. Angefangen bei den Riffen mitten im Pazifik, über südamerikanische Flüsse bis zum eisig kalten Wasser in der Arktis.

Getaucht wird aber nicht einfach mal so, sondern es erfordert die richtige Ausbildung und vor allem Ausrüstung. Damit du dir die teuren Geräte überhaupt leisten kannst führst du geführte Tauchgänge durch und zeigst deinen Kunden vor allem die Fische, welche sie unbedingt sehen möchten. Beispielsweise möchte dein erster Kunde unbedingt zwei Mantarochen sehen. Zum Glück weiss Océane genau, wo die meistens anzutreffen sind. Mit deiner Unterwasserkamera kannst du gleich auch noch ein, zwei Fotos schiessen. Wer weiss, vielleicht benötigt ein Magazin mal ein Foto von zwei Mantarochen, dann hast du schon eins bereit. Das ist nämlich deine zweite Einnahmequelle: Fotoaufträge für Magazine zu erledigen.

Mit dem verdienten Geld kannst du deine Tauchausrüstung aufrüsten oder dir Hängematte, Liegestuhl, etc. für die Neunerinsel kaufen. Das Aufrüsten deiner Utensilien ist insofern wichtig, dass zum Beispiel deine anfänglich zur Verfügung stehende Tasche zu klein ist, um nur schon eine unter Wasser gefundene Vase einzupacken. Mit einer grösseren Tasche kannst du dann grössere Gegenstände bergen.

Damit unter Wasser nie die Orientierung verloren geht steht in jedem Gebiet eine Karte zur Verfügung. Markiert ist dein aktueller Standpunkt, und der zeigt an in welche Richtung du gerade schwimmst. Ausserdem sind alle Karten in Regionen aufgeteilt, schwimmst du in eine neue Region wird dir angezeigt wie sie heisst, und der Punkt wird auf deiner Karte markiert. Alle Bereiche, die du schon durchschwommen hast, werden aufgedeckt angezeigt. Hast du eine ganze Karte erkundet kann Océane sie verkaufen und du bekommst wieder Kohle. Auf manchen Inseln kannst du übrigens an Land gehen und Vögel, Wale, Delphine, Robben, etc. beobachten. Unter Wasser sind es über 300 verschiedene Spezies, welche dir über den Weg schwimmen. Mit einem Klick darauf können Informationen zu der Art gelesen werden. An Walen kannst du dich sogar festhalten und dich mitziehen lassen. Alle Fische können ausserdem gefüttert und so auch für Fotos angelockt werden.

Das ist aber noch lange nicht alles. Auf deinem Weg das Rätsel der beiden Anhänger zu lösen, werden dir unendlich viele Aufgaben gestellt. Dabei geht es nicht immer um Dinge, die direkt mit deiner Expedition zu tun haben. Aber du bist ein Tierfreund und hilfst wo du kannst. Mit einem deiner Geräte, dem Pulsar, können nämlich kranke Fische geheilt werden, oder dich angreifende Haifische beruhigt und zur Flucht bewegt werden. Ein anderes Mal findest du ein verlassenes Walkalb und bringst es zu ihrer Mutter zurück. Für deine guten Taten wirst du von Jean-Eric immer wieder mit neuen Geräten belohnt. Zum Bespiel schenkt er dir einen Multisensor, mit dessen Hilfe können Gegenstände mit auffallender Dichte geortet werden. Meistens sind sie unter Sand vergraben und können sonst nicht entdeckt werden. Mit einem Unterwasserstift kannst du Stellen markieren, die dann auf der Karte erscheinen. Und zu guter Letzt die Pfeife, mit der du Tiere anlocken kannst. Damit trainierst du übrigens auch deinen Delphinfreund, der sich immer bei der Neunerinsel herumtreibt.

Grafik:

Die Grafiken von Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres sind allesammt schön anzusehen, allerdings gibt es (vorallem an Land) einige Grafiken die detailierter und schöner hätten dargestellt werden können.
Unterwasser erwartet euch eine rundum gelungene Atmosphäre mit wunderschön liebevoll designeten Korallen und mehr. Ein ganz besonderer Blickfang sind die Lichtspiegelungen die sich vorallem auf den Walen hervorragend präsentieren.
Schade ist es allerdings nur das manche Texturen über ein Bump Mapping verfügen und manche nicht (Bump Mapping ist so eine Art Pseudo 3D Effekt auf 2D Texturen die es ermöglicht rillen oder die Textur einer Haut realistischer darzustellen).
Für mich persöhnlich war die Wertung im Grafikbereich sehr schwer zu entscheiden. Für die Unterwassergrafiken würde ich ne glatte 9 geben, für die Oberflächengrafiken eine 8 und für die Menschen sowie das Schiff (auf dem ihr euch ständig wiederfindet) eine 7. Schlussendlich hab ich mich auf Grafische Hinsicht für eine 8 Entschieden, aber mehr dazu weiter unten.

Sound:

Der Soundtrack des ganzen Spiels ist rundum gelungen und stets passend. Startet ihr das Spiel werdet ihr mit einem Atemberaubenden Track beglückt der das Spiel perfekt untermalt und Stiltechnisch gesehen etwas an Enya erinnert.
Während des Spiels habt ihr grösstenteils Songs ohne Text was aber in keinsterweise stört. Stetig hört ihr weiche Melodien und zarte Rhythmen die das aktuelle Spielgeschehen perfekt untermalen.
Die Soundeffekte sind auch allesamt gut ausgewählt und wirken in keinsterweise aufgesetzt oder unpassend.
Das einzig Negative am Soundtrack ist das es ihn (noch?)nicht auf einer CD zu erwerben gibt.

Steuerung:

Die Steuerung per Wii Remote funktioniert in allen Situationen stehts perfekt und schafft es das Spielgeschehen gut zu Übertragen, wer die Pointer Steuerung der Wii Remote nicht mag kann Alternativ zum Classic Controller oder zum Classic Controller Pro wechseln.
Wie bei fast allen Spielen gibt es jedoch auch hier wieder das Problem mit der Kamera an der indirekt die Steuerung beteiligt ist. Manchmal verschwindet einfach euer Taucher oder wenn ihr euch schnell hinrichtet (Wii Remote Steuerung) taucht ihr zum Grund des Meeres. Allerdings kann dieses "problem" umgangen werden wenn ihr zum Beispiel mit dem Pulsor in der Ego-Perspektive schwimmt, dies ist allerdings geschmackssache und muss jeder für sich entscheiden.

Alternativen:

-Endless Ocean (Wii)

Abschließendes Fazit:

Wunderschöne Unterwasser Atmosphäre
Fischlexikon
Einfache und schnell erlernte Steuerung
Photos können auf SD Card gespeichert werden
Wifi Unterstützung
Wii Speak Unterstützung
Keine Sprachausgabe
Viel Text
Definitiv nicht jedermans sache

Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres ist für ein Review ein sehr schwerer Titel, dass Problem bei dieser Art von Spiel ist es die ganze Sache Objektiv zu betrachten und den eigenen Geschmack aussen vor zu lassen.
Dieser Titel gehört definitiv in die Schublade "entweder man hasst es oder man liebt es". Manche mögen die beruigenden Tauchgänge und die Abwechslung zum Trüben Zockeralltag, andere wiederum knallen das Spiel in die Ecke und schiessen lieber anderen Virtuelen Gegnern die Köpfe von den Schultern.
Wer die Unterwasserwelt mag und/oder mal ein komplett anderes Spielerlebnis erleben will der darf beherzt zugreifen, der erste Teil ist nicht zwingend nötig um den zweiten zu verstehen. Wer jedoch lieber Action auf dem Heimischen Bildschirm sehen will ist mit diesem Titel garantiert falsch beraten jedoch ist ein gefallen nicht ausgeschlossen.
Sowohl für die eine Gruppe als auch die andere bleibt wohl nichts anderes zu sagen als: Anzocken!

Grafik:
Sound:
Steuerung:
Spielspass:
 
85%
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