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Final Fantasy Fables: Chocobo Tales

Detailinformationen
Spieltitel: Final Fantasy Fables: Chocobo Tales
Alias: Nicht vorhanden
Spielekonsole: Nintendo DS
Publisher: Square Enix
Entwicklungsstudio: 
h.a.n.d.
Kategorie: Rollenspiel
Region: Europa (EU)
Format: PAL
Spieleranzahl: 1-4 Spieler
Mehrspielermodus: Vorhanden
Online: Ja
Alterseinstufung: 
Features: Wi-Fi-Kompatibilität
Herstellerbeschreibung: Herstellerbeschreibung einblenden
Verkaufspreis: Nicht vorhanden
Erscheinungsdatum: 22. Mai 2007

Nur eine weitere Minispielsammlung?

Autor: Lucius21. Mai 2008

Fast jeder kennt die "Cash Cow" Final Fantasy. Besonders in letzter Zeit vermarktete Square Enix ihre Reihe massiv und eine wahre Final Fantasy Veröffentlichungsflut brach aus. Jede Menge Remakes, Spin Offs und ein Film sind die Folge. Wird Square Enix mit "Final Fantasy:Chocobo Tales" das gewohnt hohe Qualitätsniveau halten können oder ist der Titel einfach nur ein Markenprodukt, dass sich wegen seines Namens verkauft? Wir werden sehen...

Friede, Freude, Chocokuchen

Die Sonne scheint, der Wind streicht sanft über die Felder, überall blüht und grünt es auf dem Bauernhof der Chocobos. Die Weißmagierin Shirma liest gerade ihren Chocobofreunden eine Geschichte vor, als ihr Freund, Croma der Schwarzmagier, ein neues Buch von seinen Reisen mitbringt. Doch es war anders als die anderen Bücher. Denn durch das Öffnen dieses Buches wird der Dunkelmeister Bebuzzu befreit, der prompt alle Chocobos in Karten verwandelt und in Bücher verbannt. Nur ein Chocobo wurde verschont und zwar der Held dieses Spiels: ein gelber Chocobo.
Der gelbe Chocobo hat aber keine Lust auf irgendwelche dahergelaufene Helden zu warten, die versuchen ihn als Reittier zu missbrauchen, wie in anderen Final Fantasy Teilen. Nein, diesmal nimmt der Chocobo es selbst in die Hand seine Freunde zu retten und nebenher noch dem Dunkelmeister das Handwerk zu legen.

Wie man merkt ist die Story zuckersüß. Dieser Stil zieht sich komplett durch das ganze Spiel und wird manchen Menschen sicher übel aufstoßen. Überall findet man Schmalz und Kitsch und die Geschichte ist nach dem einfachen "Gut" gegen "Böse" Schema aufgebaut. Hier wurde eindeutig an die jüngeren Spieler gedacht, doch auch manche ältere Spieler werden sich damit anfreunden können.

Zuckeroptik und Recycelsound

Der Titel präsentiert sich in einer schicken und detaillierten 3D- Grafik, die durchaus auch ganz oben bei den Vorzeigetiteln mitmischen kann. Die Farben sind klar und knallig bunt.
In grafischer Hinsicht kann das Spiel vollends überzeugen.

Auch soundtechnisch ist die Umsetzung gut gelungen, wobei man bei Square Enix keine Risiken einging und hauptsächlich Musik aus anderen Final Fantasy Titeln recycelte. Die Musik erschallt heiter und fröhlich aus den Boxen und lädt den Fuß zum mitwippen ein. Besonders das, Fans aus Songs wie "Odeka de Chcocobo" bekannte, Chocobothema erklingt in vielen verschiedenen Variationen.

Da hilft auch kein Pop-Up Blocker

Manch einer wird sich fragen, wie man denn ein Rollenspiel wie Final Fantasy in einer Minispielsammlung verpacken will.
Ganz einfach, man nimmt einen Chocobo und lässt ihn verzauberte Bücher suchen, in denen man dann Minispiele findet. Die meisten Minispiele basieren dabei grob auf klassischen Märchen wie denen der Gebrüder Grimm oder Fabeln. So muss man unter anderem beim Spiel "Der Adaman Taimai und der Kaktor" der langsamen Schildkrötenähnlichen Kreatur Adaman Taimai helfen ein Rennen gegen den schnellen Kaktus Kaktor zu gewinnen oder in "Der Titan und die Bohnenranke" dem Chocobo helfen sich die Bohnenranke Hochzukatapultieren, indem man mit dem Touchpen Blätter auf den Bildschirm malt, die den Chocobo dann hochspringen lassen.
Schafft man ein Minispiel auf einem Level kann man einen höheren Level versuchen. Für jeden Level bekommt man eine Belohnung z.B befreit man einen seiner Chocobokumpels oder bekommt einen neuen Epilog für das Märchen, der auch die Welt der Chocobos verändert und einem so weitere Wege zur Verfügung stellt. Außerdem kann man auch noch Spielkarten gewinnen, die man dann in Pop-Up Kämpfen benutzen kann.

An bestimmten Stellen trifft man auf unumgängliche Gegner die einen zu einem Kartenduell herausfordern. Dazu muss man sich erstmal ein Deck das aus 15 Karten besteht zusammenschustern. Während eines Kampfes hat man dann 3 Karten auf der Hand. Diese sind in 4 Farben unterteilt rot, grün, blau, gelb und grau(farblos). Diese Farben sind für besonders mächtige Attacken wichtig. Denn jedes Mal wenn man ein Monster ausgespielt hat verwandelt es sich in einen Kristall der jeweiligen Farbe und diese Kristalle werden für die starken Kristallfähigkeiten gebraucht. Die 4 Farben finden sich auch auf den jeweiligen Karten wieder. Auf jeder Karte ist es festgelegt auf welcher Karte sich ein Verteidigungs- oder Angriffssymbol befindet. Trifft ein roter Angriff auf einen roten Schild erhält der Gegner keinen Schaden, besitzt dieser aber an derselben Stelle ein Angriffssymbol erhält er halben Schaden, befindet sich kein Symbol auf Rot erhält er den vollen Schaden.
Mit einem schnellen Schwung aus dem Handgelenk schickt man dann die Monster in den Kampf. Nun werden erstmal die Symbole verglichen und dann die jeweiligen Schadenspunkte von den Lebenspunkten des Gegners bzw. einem selbst abgezogen.
Durch die vielen Spezialfertigkeiten und verschiedenen Kampffähigkeiten ergeben sich viele taktische Möglichkeiten. Die Pop-Up Duelle sind eine gelungene Abwechslung und ergänzen die Minispiele gekonn

Pro / Contra

+ Grafik
+ Sound
+ abwechslungsreiche Minispiele,
+ Pop-Up Kämpfe

- kaum Wiederspielwert
- zu kitschig
- schwache Story

Alternativen

Alternativen gibt es wie Sand am Meer. Jeder sollte eigentlich schon irgendeine Minispielsammlung besitzen ob sie nun "Wario Ware", "Project Rub" oder "Raving Rabbids" heißt.

Können die Gebrüder Square überzeugen?

Jede Menge Minispiele, die Story und die Pop-Up Kämpfe dürften einen gewieften Spieler etwas länger als 10 Stunden an den DS fesseln. Möchte man aber alle Pop-Up Karten sammeln, darf man noch gute 5-10 Stunden hinzu addieren. Das Spiel kann man auch gut mal zwischendurch einlegen um an seinen Highscores zu arbeiten. Chocobo Tales bewegt sich im Umfang zwischen einem RPG und einer Minispielsammlung, also durchaus im akzeptablen Bereich.

Fazit:

Final Fantasy Fables: Chocobo Tales hat mir persönlich gut gefallen. Grafik, Steuerung und Umfang können überzeugen und auch die Minispiele sind abwechslungsreich. Nicht so gut gefallen haben mir hingegen die etwas schwache Story und das etwas zu süße Gamedesign. Wer aber noch kaum eine oder gar keine Minispielsammlung besitzt und nichts gegen ein Videospielmärchen mit einer zuckersüßen und kitschigen Präsentation hat, kann hier ruhig zugreifen.

Grafik:
Sound:
Steuerung:
Spielspass:
 
80%
Persönliche Bewertung des Benutzers
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