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Bericht zur Nintendo 3DS Experience Night von WiiG.de

Wii Fit U



Wii Fit hatte einen immensen Erfolg. Mit Wii Fit Plus hat Nintendo gleich noch eins obendrauf gesetzt und jetzt pünktlich zur nächsten Konsolengeneration wird auch das Fitness-Programm aufpoliert. Doch macht Wii Fit U ebenso eine gute Figur wie der kleine Bruder oder wurde hier ein Spiel aufgedrängt, das es nicht gebraucht hätte?

Auf dem Post-E3 Event wurden fünf verschiedene Wii Fit U-Spiele vorgestellt. Auf diese wollen wir im Folgenden genauer eingehen:

Wasserspritzen: In diesem Minispiel standen wir vor einer Art grasbewachsenem Innenhof mit einem Wassergeschoss bewaffnet. Über die Freifläche kommen im Verlauf des Spieles immer wieder verdreckte Miis auf uns zu. Diese gilt es mit genügend Wasser zu beschießen. Manche von ihnen sind sogar so verdreckt, dass man gleich mehrfach und länger das Wasser auf sie halten muss. Andere schmeißen wiederum Matschkugeln aus den Fenstern nach uns, auch diese müssen wir aufs Korn nehmen. Doch leichter gesagt als getan. Wir zielen mit dem GamePad, indem wir dieses vor uns halten und mit dem Rücken des Pads zum TV zeigen. Dies stellt sozusagen die Wasserpistole dar. Um nun Wasser zu schießen müssen wir mit unserem Fuß auf das Balance Board treten. Die Stärke unseres Schrittes wirkt sich dabei auf die Intensität des Wasserstrahls aus. Je länger wir auf dem Board stehen, desto länger fließt das Wasser. Nach einer Weile ist jedoch der Vorrat leer, man sollte also bedacht mit dem Wasser umgehen. Schaffen es mehrere verdreckte Miis an einen heran, hat man das Spiel vorzeitig verloren, ansonsten ist Spielende nach Ablauf einer bestimmten Zeit.

Rudern: Wie der Titel schon sagt, geht es hier ums Rudern. Dabei sitzen wir in einem kanuartigem Boot, zusammen mit drei weiteren Teammitgliedern. Das Balance Board wird für dieses Spiel quer zum Fernseher gelegt. Auf dieses setzten wir uns dann, ebenfalls seitlich zum TV. Vor uns wurde das GamePad auf einen Ständer gestellt, so dass es auf dem Boden in unsere Blickrichtung Platz gefunden hat. Dann bekamen wir auch noch die Wiimote in die Hand. Nun galt es genau zuzuhören. Denn neben uns auf dem TV sah man nur die gegnerischen Ruderboote, hörte dafür aber unseren Anführer das Kommando zum Rudern rufen. Vor uns auf dem Bildschirm des GamePads konnten wir unsere Mitstreiter im eigenen Boot sehen. Wann immer also das Kommando erteilt wurde, mussten wir die quergehaltene Wiimote, welche wir von uns streckten, zurück holen und dabei um 90 Grad auf uns zudrehen. Unser gesamter Oberkörper bewegt sich dabei mit. Erst ist er vorne, beim Kommando lehnen wir uns zurück und ziehen die Wiimote mit. Obwohl dieses Spiel ganz schön anstrengend war, wirkte die Umsetzung sehr realistisch und hat schön gezeigt, wie man gleich mehrere Controller in das Spiel einbauen konnte.

Kellnern: Hier galt es in einem Speisesaal verschiedene Miis zu bedienen. Dabei liefen wir durch Heben und Senken unserer Füße auf dem Balance Board durch den Raum. In den Ecken standen jeweils Köche, die uns irgendwelche Lebensmittel aufs Tablett legten. Diese mussten wir dann zu entsprechenden Personen im Saal bringen. Dies war jedoch gar nicht so leicht. Das GamePad hielt man dabei ähnlich wie ein Tablett vor sich und musste aufpassen, dass man keine zu ruckartigen Bewegungen machte, da der Gegenstand darauf (sichtbar auf dem GamePad-Bildschirm) schon bei geringen Schwankungen ins Schleudern kam. Und einmal runtergefallen, waren die Lebensmittel verloren. Also mussten wir uns darauf konzentrieren beim Laufen das GamePad still und ausbalanciert in der Hand zu halten. Dies wurde jedoch noch dadurch erschwert, dass unsere Person in die Richtung lief, in die unser GamePad zeigt. Wenn wir also nach links wollten mussten wir das Pad, natürlich ohne es ins Schwanken zu bringen, nach links bewegen. Dieses Zusammenspiel mehrerer Steuerungsmethoden ist auf den ersten Versuch ganz schön kompliziert, macht nach ein bisschen Übung aber genauso Spaß wie die meisten Wii Fit-Spiele.

Rodeln: Dies war definitiv das anstrengendste Spiel. Hier fährt unser Mii einen Schneeabhang hinunter, flach auf einem Schlitten liegend. Dazu setzten wir uns auf das Balance Board und bewegten die Arme am Anfang schnell und oft nach hinten um das Anschieben des Schlittens zu simulieren. Sobald es dann bergab geht, gilt es sich flach auf das Board zu legen und die Beine einige Zentimeter vom Boden gestreckt zu halten. Der ganze Körper ist dabei angespannt. Um nun in die Kurven zu gehen, muss man in dieser Position auch auf dem Balance Board das Gewicht in die entsprechende Richtung verlagern. Dies ist definitiv eine Übung, die etwas für die Figur tut. Schade jedoch, dass hier das GamePad gar keinen Einsatz fand. So ist es am Ende nur ein Minispiel, dass auch schon in Wii Fit oder Wii Fit Plus enthalten sein könnte.

Trampolin springen: Hier springen wird einfach nur auf einem Trampolin herum. Das Ziel dabei ist es, höher zu springen als jemals zuvor. Die Steuerung funktioniert ziemlich einfach. Wir stehen auf dem Balance Board und gehen in die Knie, wenn unser Mii auf dem Trampolin landet. Dieses drückt sich natürlich unten durch und sobald es an der Stelle angekommen ist, an welcher es das Mii wieder in die Lüfte schleudert, strecken wir uns. So fliegt unser Alter-Ego noch viel weiter. Das schwere an der Aufgabe ist nur beim Ankommen am Trampolin auch genau in der Mitte zu landen. Hierzu liegt das GamePad flach auf dem Boden, der Bildschirm zeigt nach oben. Auf diesem sehen wir den Boden des Trampolins, während wir auf dem TV-Bildschirm nur die Höhe sehen, die wir springen und das Trampolin von vorne, also wie unser Mii auf diesem landet und wann der richtige Zeitpunkt wäre, sich wieder zu strecken. Anhand des GamePads müssen wir also versuchen in der Mitte zu landen, denn je genauer, desto höher springen wir. Sollten wir es gar nicht mehr auf das Trampolin schaffen, zählt die Höhe des letzten Sprunges, nachdem wir es noch auf das Sprunggerät schafften. Um richtig zu landen, muss man auf dem Balance Board sein Gewicht verlagern, indem man sich nach vorne, hinten oder zu Seite lehnt. Ebenfalls ein sehr interessantes Spiel.

Neben diesen Spielen konnten wir für euch noch in Erfahrung bringen das Wii Fit U über 20 neue Sportspiele beinhalten wird, welche das GamePad und/oder das Wii Balance Board benutzen. Zudem gibt es einige Spiele, welche auch nur mit dem GamePad gespielt werden können, ohne dabei den Fernseher zu brauchen. Auf dem Bildschirm des GamePads kann man zudem persönliche Informationen wie z.B. das Gewicht ablesen, ohne dass dieses am Fernsehbildschirm ausgegeben wird. Man wird in der Lage sein, seine Daten von Wii Fit und Wii Fit Plus in das neue Wii Fit U zu übertragen. Auch einige der beliebten Yoga- und Muskel-Übungen der Vorgänger werden es wieder in den neuen Ableger schaffen. Es wird außerdem einen tragbaren „Fit Meter“ geben, der z.B. die Schritte mitzählt die man am Tag zurück legt und diese dann auf das Wii Fit U-Programm überträgt.
Die Steuerung hat in den Minispielen wunderbar funktioniert und der Look lässt einen gleich wieder an Wii Fit und Wii Fit Plus denken. Die Spiele haben gezeigt, auf welch unterschiedliche Weise das GamePad verwendet werden kann. Wir bleiben gespannt welche interessante Minispiele Wii Fit U noch zu bieten hat.

Yvi's Fazit:

Ein weiteres Sportprogramm, das im Vergleich zu seinen Vorgängern einige nette Neuerungen parat hält. Der Fit Meter hört sich sehr interessant an, ebenso wie die Möglichkeit, seine Daten von den alten Versionen zu übernehmen. Wer die Vorgänger gemocht hat, wird auch diesen Teil mögen. Die getesteten Spielvarianten versprühten alle denselben Charme wie auch die Wii Fit-Spiele. Die Vielfalt an Möglichkeiten, das GamePad einzubauen, konnte ebenfalls überzeugen. Das zudem noch das Balance Board und die Wiimote der Wii verwendet werden können, ist natürlich grandios. Spieler, die schon von den Vorgängern angetan waren, haben somit bereits die passende Ausrüstung im Haus. Wenn das Spiel dann noch zu einem fairen Preis rauskommt, landet es zumindest in meiner Sammlung.

Ersteindruck: Gut
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