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Bericht zur Nintendo 3DS Experience Night von WiiG.de

Ninja Gaiden 3: Razor's Edge



Für die Wii U wurde auch Ninja Gaiden 3: Razor´s Edge angekündigt. Viele Stimmen wurden dabei laut, dass Ninja Gaiden 3 auf den Konkurrenzkonsolen mächtig gefloppt ist. Jedoch soll es sich bei Ninja Gaiden 3: Razor´s Edge nicht um einen einfachen Port, sondern ein ganz eigenes Spiel handeln.

Da wir Ninja Gaiden 3 auf der PS3 oder Xbox 360 nicht gespielt haben, können wir diesbezüglich keinen Kommentar abgeben, wir berichten daher ganz objektiv von Ninja Gaiden 3: Razor´s Edge.

In dem Demo-Level spielen wir einen Ninja, der sich in einer wüstenartigen Umgebung einen Weg durch einigen Ruinen kämpft. An bestimmten Stellen stürmen uns immer wieder Unmengen an Gegnern entgegen. Diese gilt es dann zu erledigen, was jedoch gar nicht so einfach ist. Unser Charakter hat dafür zwei verschiedene Nahkampfangriffe und einen Pfeil und Bogen für die Distanz. Zudem kann man nach einer bestimmten Anzahl an Angriffen auch noch spezielle Attacken auslösen. Leuchtete zum Beispiel die Hand unseres Kämpfers rot, mussten wir nur noch die X-Taste gedrückt halten und schon verlangsamte sich das Spielgeschehen und beim Loslassen der Taste führte unser Ninja einen mächtigen Angriff aus und tötete alles in seiner Umgebung. Ein weiterer Spezialangriff war eine Art Feuerstrahl, der zeitgleich unsere Lebensenergie wieder ein stückweit herstellte. Zum Teil waren die Kämpfe echt überfordernd, da sich gleich mehrere Gegner auf uns stürzten und wir dann noch aus der Distanz mit Pfeil und Bogen des Gegners beharkt wurden. Hat man sich jedoch in das Kampfsystem eingelernt, kommt man aus diesen Kämpfen meist auch lebend wieder heraus. Und falls nicht, startet man am letzten Savepoint, welche alle paar Meter, im Grunde nach jedem Kampf zu finden sind. Ob das nur in der Demo-Version so ist oder auch im fertigen Spiel, können wir leider nicht beurteilen. Gesteuert wird der Held entweder mit dem GamePad oder dem Wii U Pro Controller. Wobei bei beiden die Tasten gleich belegt sind. Mit den beiden Analogsticks bewegt man die Figur und die Kamera, mit X und Y setzt man die Nahkampfattacken ein, mit B springt man. Hält man ZL gedrückt, zielt man mit dem Bogen automatisch auf den nächsten Feind, mit R schießt man. Mit L kann man zusätzlich einen Block ausführen. Steuertechnisch haben wir keinen Unterschied feststellen können, ein Controller liegt mit der Zeit vielleicht bequemer in der Hand, dafür ist die Menüführung auf dem GamePad um einiges einfacher. Die Anordnung der Analogsticks ganz oben auf dem GamePad fällt hier nicht wirklich störend auf, wobei es eine kurze Eingewöhnungszeit braucht, dass man vom Analogstick den Finger nach unten zu den Tasten bewegt und nicht nach oben.
Während des Spiels kann man seinen Ninja noch verbessern. Dazu findet man im Menü verschiedene Skills, die man kaufen kann.
Das Demo-Level ließ uns ein paar nette Akrobatik-Übungen vollführen bis es zum Schluss zu einem Showdown-Kampf gegen fünf Magier kam. Diese konnten z.B. nicht mit dem Pfeil und Bogen ausgeschaltet werden und griffen mit Magieattacken an. Nach fleißigem Buttonmashing waren aber auch diese am Ende die Verlierer.

Grafisch wirkt das Game recht interessant. Es kann sich im Vergleich mit der Konkurrenz durchaus sehen lassen, wobei wir bezweifeln, dass es in dieser Form auf den deutschen Markt kommen wird. Dafür spritzt einfach zu viel Blut. Wenn man einem Gegner richtig zusetzt, kann man sehen, wie die einzelnen Gliedmaßen abgesäbelt werden. Die Gegner, welche mit unserem Bogen erledigt werden, verlieren dabei meist ihren Kopf, so dass wir nur noch einen kopflosen, blutenden Rumpf zu Boden gleiten sehen. Der Gesamteindruck stimmt zwar, doch der FSK wird das Gemetzel bestimmt nicht gefallen.

Yvi's Fazit:

Mir persönlich hat der Titel echt Spaß gemacht. Die Schwierigkeitsstufe war hoch, trotzdem konnte man sich schnell in das Spiel einleben. Die vielen übertrieben dargestellten Metzeleien wurden schön in Szene gesetzt, vor allem, wenn Kämpfe aufgrund verschiedener Attacken in Slow-Motion vorgeführt wurden. Mit dem Wii U Pro Controller machte das Spiel sogar noch einen Tick mehr Spaß.
Ich kann den Titel zwar nicht mit dem Pendant auf der Xbox 360 oder PS3 vergleichen, fand die Wii U-Version alles in allem aber echt interessant. Es ist nichts besonderes, das mich jetzt vom Hocker haut, aber es ist trotzdem eine spaßige Unterhaltung. Bleibt abzuwarten, ob Ninja Gaiden 3: Razor´s Edge es überhaupt auf den Markt schafft und wenn ja, in welcher geschnittenen Variante.

sebbbbes Fazit:

Nintendo wollte letztes und dieses Jahr demonstrieren, dass es abseits von Mario, Fitness und Knuddeloptik für die Wii U natürlich auch Games mit viel Krach und Bumm geben wird. Einer dieser Titel ist Ninja Gaiden 3: Razor's Edge, dass in Partnerschaft mit Tecmo Koei entwickelt wird, mit denen Nintendo gerade dicke zu sein scheint. Spielerisch war Ninja Gaiden zu Beginn etwas hektisch und auch knifflig. Der Pro Controller liegt gut in der Hand, wobei man sich an die Position des rechten Sticks etwas umgewöhnen muss. Auch das Material der Aktionsbuttons ist nicht herkömmlich. Das Gameplay wirkte in dem kurzen Einblick, den wir hatten, etwas anspruchslos. Grafisch ist der Titel gut, aber nichts, was man nicht schon auf anderen Plattformen gesehen hat. Es wird interessant zu sehen, ob der Ableger für die Wii U qualitativ stärker wird als Ninja Gaiden 3.

Ersteindruck: Mittelmäßig
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