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Monster 4x4 3D

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Dieses Spiel wird mit durchschnittlich 24% bewertet
Detailinformationen
Spieltitel: Monster 4x4 3D
Offizielle Wertung der WiiG-Redaktion
Alias: Nicht vorhanden
Spielekonsole: Nintendo 3DS
Publisher: Ubisoft
Entwicklungsstudio: 
Ubisoft Pune
Kategorie: Rennspiel
Region: Europa (EU)
Format: PAL
Spieleranzahl: 1-2 Spieler
Mehrspielermodus: Vorhanden
Online: Nein
Alterseinstufung: 
Features: Nicht vorhanden
Herstellerbeschreibung: Herstellerbeschreibung einblenden
Verkaufspreis: Nicht vorhanden
Erscheinungsdatum: 8. Juni 2012

Review zu Monster 4x4 3D

Autor: Yvonne Fürnstahl (Yvi) für WiiG20. Juni 2012

Mit Monster 4x4 3D ist das zehnte Rennspiel in Europa auf dem 3DS erschienen. Wieder aus dem Hause Ubisoft, welches mit Driver: Renegade 3D und Asphalt 3D schon zwei Spiele dieser Kategorie wortwörtlich ins Rennen schickte. Diesmal dürfen wir mit Monstertrucks auf die Bahn. Ob das Spiel überzeugen kann oder Ubisoft doch einen Renntitel zu viel auf den Markt geworfen hat?

Drei, zwei, eins – Go!

Eine Story gibt es zwar nicht, wird bei einem Rennspiel aber auch nicht sonderlich vermisst. Wir starten also das Spiel und wählen zuerst einmal unsere Sprache aus, umständlich mit dem Slidepad oder Steuerkreuz. Naja, so etwas macht man ja nur einmal zu Beginn des Spieles, also vertretbar. Falsch, in Monster 4x4 3D müssen wir bei jedem Starten des Spieles erneut die Sprache auswählen. In der heutigen Zeit könnte man das schöner lösen. Danach steht die Wahl eines von drei Profilen an. Diesem dürfen bzw. müssen wir dann einen 4-stelligen Namen verpassen. Denn ein Leerzeichen, damit drei-, zwei- oder einstellige Namen verwendet werden könnten, gibt es nicht. Hat man ein Profil gewählt und möchte dann doch nochmals das frisch erstellte Profil löschen, um es umzubenennen oder einfach ein anderes auswählen, muss man jetzt leider das Spiel komplett beenden, also den 3DS ausschalten oder in das Homemenü des 3DS gehen und es dort manuell beenden und daraufhin neu starten, um wieder zur Profilauswahl zu gelangen. Sehr umständlich! Nun gut über solche Dinge kann man ja getrost hinwegsehen, wenn das Spiel dafür wirklich was zu bieten hat!

Wo ist denn das Spiel?

Der Umfang, den Monster 4x4 3D hier bietet, ist einfach nicht nachvollziehbar. Wir haben die Wahl zwischen drei Spielmodi: Dem Karrieremodus, der direkten Action und dem Multiplayer. Letzterer ist jedoch nur lokal, also mit einem Freund, der ebenfalls einen 3DS und ein Monster 4x4 3D-Spiel besitzt, möglich. Warum kein Onlinemodus, wo dieser für heutige Spiele doch schon Standard ist?
Nun gut, es gibt ja immer noch die Solomodi. Doch auch diese bleiben im neuesten Rennspiel auf der Strecke. Der Karrieremodus ist eine Aneinanderreihung von 15 Missionen. Hört sich noch gar nicht so schlecht an, wenn nicht diese sich nochmals auf gerade mal fünf Orte beziehen würden. Wir müssen uns entweder mit bis zu vier Gegnern ein Rennen liefern oder aber in einer Arena Gegenstände zerschmettern. Bei den Rennstrecken dürfen wir uns zusätzlich noch mit drei Items, die wir in Itemboxen auf der Straße finden, beharken. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um eine Rakete, einen Eisangriff und einen Schutzschild. Zusätzlich kann man in den Rennen, wie auch in den Arenen, Nitro einsetzen um den Truck kurzzeitig schneller werden zu lassen. Die Spielidee ist ja schön und gut, doch bei gerade mal drei Rennstrecken (Arktis, Ägypten und die Werft) ist schnell die Luft raus. Da hilft es auch nicht, dass man ab und zu die Strecken in die andere Richtung fährt. Die zwei fehlenden Orte stellen dann noch eine Arena und einen Friedhof dar, in welchem man darin befindliche Gegenstände zu Schrott fährt. Bei letzteren hat man dann entweder die Aufgabe innerhalb einer bestimmten Zeit die meisten Punkte zu sammeln (jeder Gegenstand ist eine gewisse Anzahl an Punkten wert) oder aber als erster eine angegebene Punktzahl zu erreichen. Hat man die 15 Missionen (die immer die gleichen sind!) hinter sich gebracht, hat man im Großen und Ganzen auch schon das Spiel geschafft. Nach gerade mal einer Stunde waren wir auch soweit. Warum also weiterspielen? Um die Motivation aufrecht zu erhalten, hat Ubisoft 34 Trophäen in das Spiel integriert. So bekommen wir z.B. für das erfolgreiche Abschließen des Karrieremodus oder für das Erreichen einer bestimmten Punktezahl auf der Strecke solche Auszeichnungen. Nach unserem ersten Durchgang hatten wir jedoch schon ohne Anstrengung oder uns überhaupt auf diese zu konzentrieren, 50 % erhalten. Wer sich motiviert fühlt, alle zu erreichen, steht jedoch vor einem weiteren Manko des Spieles. Der Karrieremodus muss immer komplett durchgespielt werden. Man kann nicht einfach Mission 3 oder 12 auswählen. Wir starten also wieder den Karrieremodus und müssen uns dann bis zum entsprechenden Level durchspielen. Dies ist vor allem dann nervig, wenn es darum geht in der 10. Mission das Rennen als 1. zu gewinnen und wir nur Platz 3 belegen. Nun müssen wir also erst wieder Mission 11 bis 15 abschließen und dann die Karriere neustarten. Man kann zwar jederzeit die Karriere pausieren und den anderen Modi spielen, trotzdem wäre eine direkte Auswahl der einzelnen Missionen schön gewesen!

Karriere beendet, jetzt geht der Spaß erst richtig los!

Naja, was erwartet man von einem Spiel, das schon in dem Karrieremodus nur drei Strecken und zwei Arenen bietet? Richtig, nicht viel. Der zweite Spielmodus, direkte Action, stellt sich als ein Modus heraus, in dem wir unsere Rennen selbst zusammenstellen. Dazu wählen wir aus den fünf (nach dem Durchspielen des Karrieremodus) freigeschalteten und bekannten Orten aus, entscheiden uns für zwei bis vier Gegner, die Anzahl der Runden und je nach Gebiet dafür, ob wir die Strecke vorwärts oder rückwärts fahren oder eine bestimmte Punktanzahl oder eine Zeitangabe bei den Arenen wollen. Das war auch schon alles, was es hier gibt. Nicht einmal die Trucks anpassen kann man im „direkte Action“-Modus. Dies kann man nur im Karrieremodus, mehr oder weniger…

Pimp my Car!

Wie in vielen anderen Rennsimulationen kann man auch hier seine Trucks verbessern. Wir haben zu Beginn des Spieles vier Trucks zur Auswahl, je einen der vier Kategorien Buggy, Geländewagen, Muscle-Car und Spaßtrucks. Im Verlauf des Karrieremodus schaltet man nach und nach auch die anderen Trucks frei. Wer alle hat, kann sich für einen von fünf Wagen pro Kategorie entscheiden. Diese können dann auch im Karrieremodus vor dem jeweiligen Rennen aufgemotzt werden. Naja, so die Theorie. Wenn man bei der Auswahl des Trucks den Y-Knopf drückt, öffnet sich lediglich ein Designmenü. Hat man für das entsprechende Gefährt die zur Auswahl stehenden Designs schon freigeschaltet, kann man diese hier ändern. Das war es dann aber auch schon. Die Verbesserungsmöglichkeiten am Motor, Reifen und am Nitro suchen wir vergebens. Selbst in der Anleitung steht, dass man diese Verbesserungen vornehmen muss. Jedoch geht das einfach nicht. Entweder diese werden automatisch an den entsprechenden Trucks verwendet oder das Spiel hat einen großen Spielfehler. Sollten diese Verbesserung nicht verwendet werden können, ist das jedoch kein Beinbruch, denn auch ohne diese (oder gerade weil sie automatisch funktionieren) war das Spiel problemlos machbar. Da sich auch der Schwierigkeitsgrad nicht anpassen lässt, wird einem hier schnell der Spaß vergehen.

Zumindest fährt das Auto

Technisch ist das Game ebenfalls nichts Besonderes. Der 3D-Effekt, sowie auch die Grafik sind bescheiden und nix besonderes. Kreativ waren die Entwickler zwar bei der Wahl der Arenen und Strecken, trotzdem wirken diese irgendwie trist und schlecht designt. Auffallend sind hingegen die Ruckler im Spiel. Meist zu Beginn eines Rennens fallen diese am schlimmsten auf. Leider ziehen diese sich durch das gesamte Spiel. Mal mehr und mal weniger stark. Auch wenn sie dem ein oder anderen kaum auffallen mögen und insgesamt das Rennen nicht zu sehr stören, sind sie doch nervend und unnötig. Ein absolutes No-Go in der heutigen Zeit! Der Sound passt zum Spiel, ist jedoch ebenfalls nicht sonderlich erwähnenswert. Die Steuerung ist eigentlich gut auf das Spiel zugeschnitten. So geben wir mit A Gas, bremsen und fahren rückwärts mit B, per L setzt man Nitro und mit R die Items ein. Sehr simpel und gut umgesetzt. Das größte Manko an der Steuerung liegt jedoch woanders: Die Benutzung des Touchscreens, die auch oft von Spielern als zu aufgesetzt bemängelt wird, wurde hier einfach komplett rausgelassen. Dies ist einfach nicht nachvollziehbar. Vor allem zu Beginn, wenn auf dem Touchscreen fünf Länderfahnen zu sehen sind, wäre ein einfacher Klick per Touchpen um einiges leichter, als das Durchblättern mit dem Slidepad oder Steuerkreuz. Auch bei der Wahl des Trucks und der Designs ist die Steuerung extrem träge. Warum konnte man da den Touchscreen nicht aktivieren? Das schmälert den Spaß leider.
Erwähnenswert ist auch die sehr schlechte Anleitung. Nicht nur, dass man dort etwas über die Verbesserungsmöglichkeit liest, die es dann im Spiel gar nicht gibt bzw. die nicht erklärt wird, zudem ist die Übersetzung an manchen Stellen einfach falsch. In einer Anleitung erwarte ich keine Grammatikfehler. Zudem werden viele Begriffe immer wieder geändert. So heißt eine Wagen-Kategorie in der Anleitung Muscle-Car, wird dann aber als Muscle-Truck weiter verwendet und im Spiel selbst als Power-Truck definiert. Verwirrend! Ein einheitlicher Begriff wäre wünschenswert.

Mit von der Partie? - Nein danke!

Einfacher Einstieg
Interessante Orte…
…insgesamt jedoch nur 3 Strecken und 2 Arenen
Nur 15 Missionen
Einzelauswahl der Missionen nicht möglich
Nur 1 Stunde Spielzeit
Kein Online-Modus
Touchscreen wird nicht verwendet
Verbesserungssystem funktioniert nicht

Die Idee mit Monstertrucks Rennen zu fahren, sich mit Items zu beharken und in Arenen Gegenstände zu crashen ist grandios. Die Umsetzung leider nicht. Gerade mal drei Rennstrecken und zwei Arenen sind einfach zu wenig! Nach einer Stunde hat man alles gesehen. Dann noch solch ein Fauxpas mit der Verbesserungsmöglichkeit. Da kann ich einfach nicht wirklich viel mit dem Spiel anfangen. Vor allem nicht für 30 Euro. Für kurzen Spaß zwischendurch ist es definitiv geeignet, jedoch bietet es einfach zu wenig Inhalt! Hätten die Entwickler hier mehr Umfang geboten und die Menüsteuerung aufgebessert, hätte ein durchaus tolles Spiel daraus werden können. Da der Karrieremodus so mager ausfällt, ist ja gerade der Multiplayer wichtig. Mit Freunden zusammen würde das Spiel bestimmt auch Potenzial entfalten, jedoch fehlt auch hier das entscheidende Merkmal: Der Onlinemodus. Das ganze Spiel wirkt wie eine gekürzte Vorabversion, was sehr schade ist. Durch diese ganzen Mankos leidet der Spielspaß, denn die Rennen an sich sind gut gemacht! Vielleicht wird es ja einmal ein Monster 4x4 3D 2 geben, welches mit mehr Inhalt glänzen kann. Fans von Monstertruck-Spielen können ja mal vorsichtig einen Blick wagen, ansonsten sollte man bei so wenig Inhalt lieber warten, bis das Spiel auf dem Ramschtisch landet.

Vielen Dank an Ubisoft für die Bereitstellung des Testexemplares!

Grafik:
Sound:
Steuerung:
Spielspass:
 
47%
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