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PokéPark 2: Die Dimension der Wünsche

Dieses Spiel besitzen insgesamt 16 Mitglieder
Dieses Spiel wird mit durchschnittlich 77% bewertet
Detailinformationen
Spieltitel: PokéPark 2: Die Dimension der Wünsche
Offizielle Wertung der WiiG-Redaktion
Alias: Nicht vorhanden
Spielekonsole: Nintendo Wii
Publisher: Nintendo
Entwicklungsstudio: 
Creatures Inc.
Kategorie: Adventure
Region: Europa (EU)
Format: PAL
Spieleranzahl: 1 Spieler
Mehrspielermodus: Nicht vorhanden
Online: Nein
Alterseinstufung: 
Features: Nicht vorhanden
Herstellerbeschreibung: Nicht vorhanden
Verkaufspreis: Nicht vorhanden
Erscheinungsdatum: 23. März 2012

Review zu PokéPark 2: Die Dimension der Wünsche

Autor: Thomas Busse (ThomasB) für WiiG16. Mai 2012

Wie nun jeder weiß, verkaufen sich Spiele rund um Nintendos Pokémon-Franchise und all deren Produkte wie geschnitten Brot. Das jüngste Spin-Off rund um die kleinen Taschenmonster erschien vor zwei Jahren und nannte sich Poképark Wii. Nun steht der zweite Titel in den Startlöchern und wir nehmen ihn genauer unter die Lupe.

Die Kleinen ganz groß.

So sinnfrei, wie der erste Teil begann, so beginnt auch dieser. Pikachu kommt wieder in den Poképark um eine neue Bedrohung zu bekämpfen. Klingt jetzt nicht so albern, wie eben gesagt, aber man sollte sich das alles mal genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. Zwei der mächtigsten Pokémon aller Zeiten (Reshiram und Zekrom) bitten ein kleines Pikachu um Hilfe, damit es die dunkle Bedrohung aus dem Nichts bekämpfen kann. Ergibt Sinn, wenn man nicht genauer darüber nachdenkt.

Unser Held muss, wie auch schon im letzten Teil, neue Freunde finden, indem er ihnen die Seele aus dem Leib prügelt, sie beim Fangen besiegt, sie im Versteckspielen schlägt oder irgendeine andere Belanglosigkeit für sie erledigt. So sammelt man immer mehr Freunde, um dann schließlich das Portal eines Gebiets zu öffnen. Nach dem Betreten findet man sich im Wunschpark wieder; das Zentrum allen Übels und Reich unserer Feinde, welche dümmer als Enton und Lahmus zugleich sind. Hier werden uns gerne mal, die Pläne des Feindes offenbart und wenn dann endlich ein Hintersmann kommt, der den Gehirnakrobaten davon abhalten will, weil das Preisgeben von Plänen ja dafür sorgt, dass der Feind besser agieren kann, fängt auch dieser an, uns Stück für Stück den großen Masterplan aufzutischen. Im Wunschpark gilt es ein Minispiel zu bewältigen, was aus irgendeinem Grund alle anderen Pokemon zu willenlosen Zombies macht, außer uns natürlich. Haben wir das geschafft, herrscht wieder Frieden im aktuellen Gebiet und wir können zum Nächsten voranschreiten. Wie schon im Vorgänger, haben wir es auch hier mit den üblichen Settings zu tun. Gras, Wasser, Feuer, Gebirge – alles ist vorhanden, aber auch schon so bekannt, dass man sich doch etwas mehr frische Ideen wünscht. Eine sehr schöne Neuerung ist aber, dass man zu jeder Zeit in die Fußstapfen anderer Pokemon treten kann und das muss man auch. Mit Ottaro können wir Wasser überwinden, Serpifeu kann höher springen und ist besonders schnell und Floink kann Felsen zerstören. So wurden auch endlich die Vor- und Nachteile der Elemente mit ins Spiel gebracht. Leider ist es schon fast egal, welches Pokemon man wählt, weil das Spiel viel zu einfach ist und auch nie schwieriger wird.

Aus Fehlern lernen?

Man sollte meinen, dass Erfahrung klüger macht, aber das ist hier nicht der Fall, denn die Steuerung ist immer noch unter aller Kanone und Designmacken sind an allen Ecken vorhanden. Das Spiel steuert sich schwerfällig und es stellt sich doch die Frage, warum man hier wieder auf Nunchuk-Unterstützung verzichtet hat. Es ist ein 3D-Spiel, also ist es ein Genickbruch, das mit dem Steuerkreuz zu bedienen. Es ist schwerfällig und man fühlt zu keiner Zeit die Kontrolle. Die Sprungpassagen sind grauenhaft und die Kämpfe, die eigentlich flott von der Hand gehen sollten, sind langsam und undynamisch. Warum hat man sich hier kein Vorbild an Zelda genommen? Gegner anvisieren, schnelles Austeilen von Attacken und das Ausweichen selbiger ist heute schon fast Standard und könnte so viel mehr Dynamik und Reiz in die Kämpfe einbringen. Einzig in den Minispielen funktioniert die Steuerung, aber selbst diese sind so langweilig und uninspiriert, dass man das Gefühl hat, die Entwickler pfeifen langsam aus dem letzten Loch, was ihre Ideen angeht. Unterstützt wird das alles noch von unterirdischen Menüführungen und anderen Macken. Wenn man einen Korridor entlangläuft, der nur in eine Richtung geht, warum wird man dann gefragt, ob man in dem nächsten Kartenabschnitt will? Die Antwort ist doch offensichtlich, sonst würde man ja nicht zielstrebig darauf zulaufen. Das frustet so sehr, dass man irgendwann einfach nur auf die Knöpfe drückt, aber selbst da kriegt man die Zunge rausgestreckt, denn bei jeder Entscheidung steht der Cursor erstmal auf „Nein“. Liebe Entwickler, es handelt sich hier nicht um Mass Effect, wo jede Entscheidung bittere Konsequenzen mit sich ziehen kann, wir reden hier von Pokémon, ein Spiel, welches das Paradies für jeden Ja-Sager ist. Es gibt keinen Grund, auch nur einmal in einem der Dialoge jemals auf „Nein“ zu drücken. Lasst es also ganz raus und heuchelt uns keine Entscheidungsfreiheit vor, wenn es nur eine Wahl gibt, die das Spiel vorantreibt! Ebenso nervig ist das Wechseln zwischen den Charakteren. Man darf nicht einmal ansatzweise in der Nähe von irgendwas stehen, sonst taucht das Menü nicht auf. Wozu überhaupt ein Menü? Reicht der simple Knopfdruck nicht aus, damit es das nächste Pokemon auf den Bildschirm zaubert? Charmante Menüs hin oder her, wenn die Qualität und vorallem der Spielfluss darunter leiden muss, ist das inakzeptabel.

This is the sound of my hell!

Optisch zählt es wohl zu den stärkeren Titeln auf der Wii. Keine Bombe aber auf jeden Fall schön anzusehen und im Gesamtbild stimmig. Egal ob eine idyllische Küste, ein verschlafener Wald oder brodelnde Vulkane. Es wirkt wie aus einem Guss. Passend untermalt wird das von einem angenehmen Soundtrack, der während der Kämpfe zu melodischem Pop-Rock wird. Was allerdings gar nicht geht, sind die Pokémon an sich. Originalsprecher hin oder her (die ihren Job wirklich gut machen), aber das Geplärre der Monster ist stellenweise stark übertrieben und nervt selbst als Fan der Taschenmonster.

Dasselbe in Grün

Schöner Soundtrack mit Originalsprechern
Charmante Optik
Nette Neuerungen…
…von denen es leider zu wenig gibt
Unzählige Designmacken
Nervige Steuerung

Poképark 2 ist wie sein Vorgäner: Ein Beweis dafür, wie man das Potential einer guten Idee verschenken kann. Die wenigen Neuerungen hätten eigentlich schon im ersten Teil sein müssen und jede Ecke in diesem Spiel schreit nach Verbesserungen. Es ist einfach nicht nachzuvollziehen, warum hier so viel schief läuft. Immerhin reden wir hier von Nintendo und nicht irgendeinem No Name-Entwickler. Aber um fair zu bleiben: seine Zielgruppe wird es sicher nicht verfehlen, ältere Fans der Taschenmonster sollten lieber einen Bogen darum machen.
Unser Dank geht an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Testexemplares.

Grafik:
Sound:
Steuerung:
Spielspass:
 
62%
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