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Need for Speed: The Run

Dieses Spiel besitzen insgesamt 7 Mitglieder
Dieses Spiel wird mit durchschnittlich 66% bewertet
Detailinformationen
Spieltitel: Need for Speed: The Run
Offizielle Wertung der WiiG-Redaktion
Alias: Nicht vorhanden
Spielekonsole: Nintendo 3DS
Publisher: Electronic Arts
Entwicklungsstudio: 
Firebrand Games
Kategorie: Rennspiel
Region: Europa (EU)
Format: PAL
Spieleranzahl: 1 Spieler
Mehrspielermodus: Nicht vorhanden
Online: Nein
Alterseinstufung: 
Features: Nicht vorhanden
Herstellerbeschreibung: Nicht vorhanden
Verkaufspreis: 
Amazon.de17,99 EUR zzgl. Versandkosten
Erscheinungsdatum: 17. November 2011

Need for Speed: The Run

Autor: Thomas Busse (ThomasB) für WiiG22. Dezember 2011

Die Need for Speed-Serie gehört zu einem der erfolgreichsten Franchises unserer Zeit, wenn es um den Sport mit den vier Rädern geht. Demnach wird der Fan auch regelmäßig mit neuen Titeln versorgt. Mit dem neuesten Teil der Serie feiert Need for Speed seinen Einstand auf Nintendos 3DS. Ob es sich um ein unglaubliches Rennerlebnis handelt, oder ob es doch eher ein Fall für die Crash Test Dummies ist, erfahrt ihr jetzt.

Ich bin nur die Story, beachtet mich nicht.

Braucht ein Rennspiel eine Story? Nein; aber das hält ja niemanden davon ab, eine einzubauen. Das Spiel beginnt mit unserem männlichen Protagonisten, dessen Namen wir aus totalem Desinteresse nach ungefähr einer Sekunde schon wieder völlig vergessen haben (aber für die Interessierten: er heißt Matt). Dieser wurde das Opfer eines Verbrechens. Man wollte ihn samt Fahrzeug auf dem Grund eines Sees versenken. Doch wenn man das Spiel eine Weile gespielt hat und ehrlich ist, dann hätte das wohl jeder von uns versucht, aber wir wollen ja nichts vorweg nehmen. Gerettet wird er von einer rothaarigen und geheimnisvollen Frau. Sie gibt so gut wie nichts von sich Preis und bevor sämtliche Klischee-Messgeräte zerspringen, fassen wir lieber kurz zusammen und gehen dann weiter im Text. Unsympatischer, klischeebeladener Badass, trifft auf rothaarige, pseudogehemnisvolle Frau. Aus absolut uninteressanten Gründen muss Matt ein Rennen von San Francisco bis nach New York fahren, welches sich „The Run“ nennt. Also starten wir doch lieber gleich los.

Und danach gibt es – Überraschung – ein Rennen nach dem anderen. Das klingt langweilig und – hier kommt die nächste Überraschung – ist es auch. Das liegt nicht am Genre des Racers an sich, sondern an dem was uns hier geboten wird. Es wird fast nur strickt geradeaus gefahren, Kurven sind Mangelware und selbst, wenn es mal zu einer kommen sollte, sind sie entweder extrem leicht, oder wir fahren mit Schmackes gegen die Bande. Letzteres ist auch nicht so schlimm, da man sich schon extrem dämlich anstellen muss, um überhaupt zu verlieren. Will heißen: das Spiel ist keine Herausforderung. Das Spiel will uns zwar vorheucheln, dass es herausfordern ist, indem es uns eine Lebensanzeige gibt, aber da wir nach jedem Takedown binnen Millisekunden wieder mit vollem Speed losheizen können, ist das mehr überflüssig und nervig, als wirklich eine Bereicherung für das Spielerlebnis. Dazu kommen kleine Minispielchen während des Rennens. So müssen wir mal dem Gegenverkehr ausweichen, indem wir das Slidepad benutzen, mittels Touchscreen vor einem Abgrund bremsen, oder Schüssen aus einem anderen Fahrzeug ausweichen, weil irgendjemand versucht uns umzubringen (wie gerne wäre ich in dem Auto gewesen). Das passiert nicht nur zum Leid der Spielgeschwindigkeit, sondern spuckt dem Spieler noch dadurch ins Gesicht, dass die Hinweistexte viel zu kurz zu sehen sind und wir dadurch ziemlich sicher beim ersten Versuch versagen werden. Was uns zum nächsten Hassfaktor bringt: Das Spiel ändert einfach während eines Rennens die Regeln. Für gewöhnlich rasen wir mit 300 Sachen gegen LKW´s und es passiert nichts, in so einem Minigame wiederum, ist es fast so als würden wir gegen einen nuklearen Sprengkörper fahren. Liebe Entwickler: Beständigkeit kann auch etwas Gutes sein, vor allem, wenn sich auf einmal alle Rahmenbedingungen ändern. Alternativ zur Geschichte gibt es noch den Zeitangriff, doch wen interessiert das schon, wenn sich die Geschichte selbst wie ein Zeitangriff spielt? Wir können mit Höchstgeschwindigkeit fahren und niemanden dabei überholen, doch plötzlich bremsen die Gegner auf einer Geraden ab, obwohl keine einzige Kurve zu sehen ist. Das ganze Spiel wirkt einfach zu gescriptet und lässt sich eher mit einer Zugfahrt als mit einem richtigen Rennen vergleichen.

Oh, ein Sandkorn. Oh, noch ein Sandkorn.

Optisch kriegen wir auch nichts geboten. Die Strecken sehen tot und uninspiriert aus. Egal ob Wüste, Stadt oder die schneebedeckten Berge von Colorado. Matsch für die Augen, der langweiliger nicht sein könnte. Auf der anderen Seite haben wir die Zwischensequenzen, die in knackigen Farben daherkommen und bei denen auch der 3D-Effekt seinen Job gut macht. Zwar sehen die Charaktere alle so aus, als wären sie die unehelichen Kinder von Patrick Star und Goofy, aber das ist eine andere Geschichte. Zumindest beweist man hier Beständigkeit, indem man einfach durchgängig auf die Hässlichkeit des Spiels setzt.

Kommen wir zum Sound. Wer kennt sie nicht? Diese Proleten, die mit ihren scheußlich aufgetunten VW´s nachts durch die Straßen fahren und jeden Menschen mit ihrer unsagbar schlechten Techno-Musik auf die Nerven gehen. Wie sich herausstellt, haben sich die Koryphäen dieses Wahnsinns zusammengetroffen und den Soundtrack zu “ Need for Speed: The Run“ gemacht, denn was wir hier geboten kriegen spottet jeder Beschreibung. Natürlich ist sowas immer eine Frage des Musikgeschmacks, doch selbst ein Fan von Elektro-, House-, und Techno-Musik würde erkennen, wie unterirdisch schlecht und langweilig diese Tracks sind. Dazu kommen Motorengeräusche, denen einfach der Druck fehlt und Sprecher, die man nicht schlechter hätte wählen können. Stellt euch einfach John Rambo mit der Stimme von Spongebob vor und ihr wisst, was gemeint ist.

Und um das Bild des Desasters abzurunden, hat man sogar bei der Steuerung geschlampt. Das Fahren klappt gut, solange man auf unrealistisches Fahrverhalten steht, aber die Minigames schlagen dem Fass den Boden aus. Die Erkennung der Berührungen funktioniert nämlich mehr als ungenau und das ist nach etlichen Jahren des DS einfach nicht nachvollziehbar und verdient kein Lob

Finish!

Uninteressante Story
Unterirdische Musik
Optisch extrem schwach
Nervige Touchscreensteuerung
Schlicht und einfach langweliig

Was für ein Albtraum. „The Run“ gehört wohl zu einem der schlechtesten Spiele, die ich je gespielt habe. Es macht nicht mal im Ansatz irgendwas richtig. Die Musik ist Brechmittel für die Ohren und optisch wird einem auch absolut nichts geboten. Die Charaktere sind so was von klischeebeladen und unsympathisch, dass man glaubt, die Macher von Final Fantasy XIII hätten ihre Finger im Spiel gehabt. Willkommen im Alptraum eines jeden Testers. Theoretisch könnte man noch anprangern, dass es keinen Onlinemodus gibt, aber ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich mich nicht noch durch solch einen Modus quälen musste. Dafür muss man die Macher aber auch in der Hinsicht loben, dass sie es wenigstens konstant in den Sand gesetzt haben und keinen Mix aus gut und schlecht uns darlegen. Mein Fazit: Macht einen großen Bogen um das Spiel.

Unser Dank geht an EA für die freundliche Bereitstellung des Testexemplares.

Grafik:
Sound:
Steuerung:
Spielspass:
 
39%
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