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Gormiti: Die Herrscher der Natur

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Detailinformationen
Spieltitel: Gormiti: Die Herrscher der Natur
Offizielle Wertung der WiiG-Redaktion
Alias: Nicht vorhanden
Spielekonsole: Nintendo Wii
Publisher: Konami
Entwicklungsstudio: Nicht vorhanden
Kategorie: Action, Adventure
Region: Europa (EU)
Format: PAL
Spieleranzahl: 1 Spieler
Mehrspielermodus: Nicht vorhanden
Online: Nein
Alterseinstufung: 
Features: Nicht vorhanden
Herstellerbeschreibung: Herstellerbeschreibung einblenden
Verkaufspreis: 
Amazon.de13,99 EUR zzgl. Versandkosten
Erscheinungsdatum: 2. September 2010

Gormiti: Die Herrscher der Natur

Autor: Christian (prime) für WiiG25. September 2010

Versoftungen von Filmen gehören mittlerweile zum alten Eisen – neuer hingegen sind da schon die Konsolenports von Zeichentrickserien, die wiederum mit allerlei Figuren und sonstigem Sammelkrams kräftig die Werbetrommel rühren und geneigte Fans zur Kasse bitten. Gormiti soll seinem Ruf nach eine solche, recht beliebte Serie sein, demzufolge wundert es nicht, dass wir uns in den folgenden Zeilen mit einer Wii-Version der Serie auseinander setzen.

Ein bedrohtes Reich, eine Parallelwelt und vier Kinder

Vier unscheinbare Kinder besitzen eine besondere Gabe, denn sie können zwischen zwei Welten reisen: Der uns bekannten Erde und dem Paralleluniversum Gorm, in dem sie sich in mutige Krieger der Elemente verwandeln. All das wäre allerdings nicht Geschichte eines Spiels, wenn nicht urplötzlich eine Katastrophe in das scheinbar idyllische Leben unserer vier Protagonisten einbrechen würde. Das Reich Gorm wird von schlimmen Bränden heimgesucht, die durch die finsteren Lava-Gormiti verursacht werden. Der Entschluss zu helfen ist schnell beschlossen und darum geht es umgehend in das Reich, dass nun auf die Hilfe der Vier angewiesen ist.

Genug Vorgeplänkel und pseudohafte Heldengeschichten, schauen wir uns lieber an, was das Ganze spielerisch zu bieten hat. Wir schlagen uns mit jeweils drei der vier Elementarhelden durch die unterschiedlichen Levels und finden dort allerlei Dinge vor, die uns mehr oder weniger alle bekannt sind. Zunächst einmal besteht so ein Abstecher in eine Umgebung aus einem munteren Potpourri aus Hüpfen, Kämpfen und Sammeln. Dabei sind die kleineren Sprungpassagen schnell gemeistert und die Gegner werden in relativ einfachen und für eingesessene Spieler bisweilen langweiligen Auseinandersetzungen besiegt. Dies liegt vor allem daran, dass wir noch nicht einmal eine Hand voll Attacken zur Verfügung haben, nach einem simplen Schlag, einem Bodenangriff und einem Schuss wird die Luft hier bereits gefährlich dünn. Auch die Gegner sind keine wirklichen Herausforderungen und haben stattdessen erschreckende Ähnlichkeit mit dem Sandsack eines Super Smash Bros. Brawls. Abseits davon gibt es in jedem Level allerlei Simsalabim zum Sammeln und Verwalten, angefangen bei Kristallen über Puzzleteile bis hin zu merkwürdigen blauen Kugeln. Je nach Gegenstand werden Dinge freigeschaltet wie kleine Puzzles oder Schieberätsel, eben die netten Kleinigkeiten für zwischendurch.

Widmen wir uns nun den drei Helden, zwischen denen wir jederzeit wechseln können – die anderen beiden werden dann automatisch gesteuert. Jeder Held besitzt eine bestimmte Eigenschaft, die zu seinem Element passt: So lässt beispielsweise der Herr des Waldes Bäume zu Brücken werden und benutzt geschickt Lianen, während sich der Herrscher des Wassers grazil unter Wasser fortbewegt und Fontänen erzeugen kann, um an bestimmte Orte zu gelangen. Sieht man von diesen Tatsachen einmal ab, steuern sich die Charaktere identisch und bieten weder besondere Vor- noch Nachteile.
Ein gelungenes Feature ist sicherlich der Zwei-Spieler-Coop-Modus, bei dem sich ein zweiter Spieler jederzeit dank komfortabler „Drop-in-drop-out“-Funktion in das Geschehen einmischen kann.

Simpel, aber ordentlich

Entgegen dem nicht enden wollenden Trend der bewegungsintensiven Steuerung setzt Gormiti erfreulicherweise auf eine komfortable Tastensteuerung, die schnell zu erlernen und noch schneller zu perfektionieren ist. Alle Aktionen erfolgen per Tastendruck und die Belegung ist simpel, was allerdings auch ein bisschen der Aktionsarmut der Helden geschuldet ist. Lediglich einen verheerenden Spezialangriff lösen wir mittels eines Wacklers der Fernbedienung aus, dies stört jedoch keinesfalls und geht locker von der Hand.

Grafisch haben wir es hier mit einem schlichten Werk zu tun, das genauso weit davon entfernt ist, hässlich wie hübsch zu sein. Die Umgebungen sind farbenfroh gestaltet, wirken aber austauschbar und recht monoton. Die Charaktere sind recht minimalistisch animiert, für die Gegner gilt annähernd dasselbe. Daneben gibt es noch einige ganz nette Zwischensequenzen zu betrachten und so mancher Feuer-Effekt weiß zu gefallen, das war’s allerdings dann auch wieder.

Soundtechnisch bekommen wir ähnlich solide Durchschnittskost geboten. Die Musikstücke untermalen das Geschehen auf dem Bildschirm, die Effekte sind okay und hinterlassen einen ganz vernünftigen Eindruck. Zusätzlich gibt es eine deutsche Sprachausgabe, mit stellenweise gelangweilt klingenden Sprechern. Grammatisch leistet man sich hin und wieder Ausrutscher à la „Jessica, der Herrscher der Luft“, das ist heutzutage und in Anbetracht der kleinen Mengen Text dezent lächerlich und sorgt ungewollt für den ein oder anderen Lacher.

Nur für Fans?

Vier Charaktere mit verschiedenen Fähigkeiten
Viele Gegenstände zum Sammeln
Kunterbunte Umgebungen
Deutsche Sprachausgabe
Zu einfach
Langweiliges Kampfsystem
Optisch und musikalisch nur Durchschnitt
Wohl nur für junge Fans der Serie geeignet

Ich bin ehrlich, ich habe von Gormiti vor dem Test des Spiels nicht mal ansatzweise etwas gehört oder gesehen, jetzt ist mir allerdings auch klar, warum dem so ist. Die Story ist absolut austauschbar und ich sehe einfach keine Liebe zum Detail in dieser Serie, sondern eher eine geschickte Vermarktung von Plastikfigürchen.
Sei’s drum, das Spiel thematisiert nunmal leider eben jene Story und kann damit nicht vollkommen begeistern. Die Level-Besuche spielen sich viel zu ähnlich, kniffelige Herausforderungen sucht man vergebens und es fehlt der letzte Feinschliff, um hieraus ein gut unterhaltendes Abenteuer zu machen. Dennoch ist das Spiel keinesfalls schlecht: Die vielen sammelbaren Objekte motivieren, das Prinzip der drei spielbaren Helden funktioniert und der Coop-Modus sorgt für spaßige Stunden vor der Konsole mit einem Freund.
Technisch ist dies wahrlich kein Spiel, das einem in Erinnerung bleibt – weder positiv noch negativ. Grafisch pendelt das Spiel qualitativ zwischen rudimentär und ordentlich, der Sound untermalt ohne zu stören und die Steuerung vermittelt ein gutes Gefühl voller Kontrolle.

Unterm Strich ein Spiel für die jüngeren Zocker und Fans der Gormiti-Serie. Spieler ohne Vorkenntnisse werden sich aufgrund der starken Anlehnung an die Serie wohl eher schlecht einleben und kriegen davon abgesehen auf der Wii auch bessere Spiele dieser Art.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Konami für die Bereitstellung eines Testexemplares.

Grafik:
Sound:
Steuerung:
Spielspass:
 
63%
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