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Geomaster

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Detailinformationen
Spieltitel: Geomaster
Offizielle Wertung der WiiG-Redaktion
Alias: Nicht vorhanden
Spielekonsole: Nintendo DS
Publisher: Tivola Publishing
Entwicklungsstudio: Nicht vorhanden
Kategorie: Cleverness
Region: Europa (EU)
Format: PAL
Spieleranzahl: 1 Spieler
Mehrspielermodus: Nicht vorhanden
Online: Nein
Alterseinstufung: 
Features: Nicht vorhanden
Herstellerbeschreibung: Nicht vorhanden
Verkaufspreis: 
Amazon.de29,99 EUR zzgl. Versandkosten
Erscheinungsdatum: 1. Juli 2010

Geomaster

Autor: Max Labeschautzky (Metal_Warrior) für WiiG24. August 2010

Geomaster entpuppt sich wie zu erwarten als weitere Mischung aus Minispiel und Trainer; mit dem Schwerpunkt auf (Überraschung!) Geografie. An Spielmodi werden einzelne Minispiele in Trainingsform geboten, sowie die komplette Tour, welche sich aus allen Trainingseinheiten am Stück zusammensetzt. Obendrein dürfen mit der Zeit eine Handvoll Puzzles freigespielt werden, welche aber weder sonderlich spannend noch motivierend ausgefallen sind.
Sechs Disziplinen sind insgesamt am Start und können von ein bis vier Spielern (an einem DS) angegangen werden. Für gewöhnlich erklären sich die Aufgaben von selbst, eine kleine Erklärung gibt es vorweg aber auch. Beim „Städtesuchen“ bekommen wir eine Stadt genannt und müssen sie auf der Weltkarte per Stylus finden – je näher wir dran sind, desto besser die Bewertung. Bei der „Flaggenwahl“ müssen Fahnen den entsprechen Ländern zugeordnet werden, während „Sightseeing“ die Wimpel durch Sehenswürdigkeiten ersetzt. „Was passt nicht“ setzt uns hingegen Sehenswürdigkeit, Flagge und Landesumriss vor und wir müssen herausfinden, was an der Kette nicht stimmt. „Paare finden“ ist eine Variante des klassischen Memorys, allerdings müssen Flagge und Landesumriss ein Paar bilden. Zu guter Letzt gibt es ein Quiz, bei dem es auch etwas auf die Allgemeinbildung ankommt („In welchem Land haben die Menschen die höchste Lebenserwartung?“).

Die Suche nach dem Spielspaß

Das bisher Genannte klingt doch gar nicht mal schlecht. Allerdings klingt es auch nicht gerade gut, wenn wir nun berichten müssen, dass hiermit das komplette Spiel bereits fertig beschrieben ist. Kommen wir also direkt zur Umsetzung der einzelnen Minispiele: Alle haben gemein, dass es quasi keinerlei Lerneffekt ins Spiel geschafft hat. Ihr bekommt ein bis zwei Minuten, um so viele Aufgaben wir möglich zu lösen. Die einzige Info ist aber, ob ihr richtig lagt oder nicht. Keine Auflösung, keine weiteren Infos – ein weiteres Spiel, dass sich an den Experten richtet und Einsteiger außen vor lässt.
Aber auch im Detail weisen einige Spiele fragwürdige Umsetzungen auf: Was nützt mir eine Highscore-Funktion beim Memory Spiel inklusive einem Combo-System (drei richtige in Folge), wenn ein nicht gerade kleiner Teil des Gameplays vom Glück abhängt? Warum landen beim Städtesuchen meine Markierungen grundsätzlich ein paar Pixel neben der Stelle, an die ich geklickt habe? Und warum wiederholen sich die Quizfragen bereits beim zweiten Durchgang auffällig oft?

Auch technisch wird nichts geboten. Die Grafik ist zwar übersichtlich, dafür ohne jede Animation. Die Karten haben zwar einen gewissen Widererkennungswert, leiden aber an der niedrigen Auflösung des DS und wirken allgemein etwas lieblos dahingeschmiert.
Am übelsten sieht es aber auf der Soundseite aus: Wenn ich mich nicht verzählt habe, gibt es genau zwei Musiktracks und fünf Soundeffekte. Hinzukommt, dass das wenige Gebotene auch noch direkt von der unbeliebten „Best of Fahrstuhlmusik“ zu kommen scheint – wer hat eigentlich das „Gesetz“ entwickelt, dass solche Spiele völlig frei von optischen und akustischen Schmankerln sein müssen?

Nix drin, nix dran

Multiplayermodus
Schwache Technik
Geringer Umfang
Dauermotivation dürfte gen Null tendieren
Kein Lerneffekt

Solltet ihr tatsächlich zu jenen Spielern gehören, die Geografie über alles lieben, eine ordentliche Portion Vorwissen mitbringen und daran Spaß haben stundenlang Flaggen zuzuordnen… dann holt euch das Diercke Geographie-Quiz (Test ebenfalls auf dieser Seite). Wenn ihr das schon ausgereizt habt und anschließend wirklich noch Nachschub braucht; dann (und nur dann!) könnt ihr zu Geomaster greifen. Alle anderen lassen es einfach bleiben, denn selbst Freunde von Flaggen, Grenzen und Sehenswürdigkeiten werden durch den Mickerumfang, die (selbst unter Berücksichtigung der Genrestandards) schwache Technik und der quasi nicht vorhandene Lerneffekt in Rekordzeit vergrault. Nur für Fans, die schon alles andere in diesem Bereich haben.


Wir bedanken uns bei Tivola für die freundliche Bereitstellung eines Testexemplars.

Grafik:
Sound:
Steuerung:
Spielspass:
 
41%
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