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Für immer Shrek

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Detailinformationen
Spieltitel: Für immer Shrek
Offizielle Wertung der WiiG-Redaktion
Alias: Nicht vorhanden
Spielekonsole: Nintendo DS
Publisher: Activision
Entwicklungsstudio: Nicht vorhanden
Kategorie: Action, Adventure, Jump'n'Run
Region: Europa (EU)
Format: PAL
Spieleranzahl: 1-4 Spieler
Mehrspielermodus: Vorhanden
Online: Nein
Alterseinstufung: 
Features: Nicht vorhanden
Herstellerbeschreibung: Herstellerbeschreibung einblenden
Verkaufspreis: 
Amazon.de17,16 EUR zzgl. Versandkosten
Erscheinungsdatum: 18. Juni 2010

Für immer Shrek

Autor: Max Labeschautzky (Metal_Warrior) für WiiG1. August 2010

Neuer Film, neues Spiel… müssen wir uns nun wirklich erneut eine mehr oder weniger originelle Eröffnung einfallen lassen, die am Ende eh nur darauf abzielt, dass Filmumsetzungen meistens ihr Modul nicht wert sind? Also, ohne weitere Umwege zum Spiel in der Hoffnung, dass der olle Shrek es besser macht, als 99% seiner Kollegen.

Pakt mit dem Teufel

Der sympathische Grünling und Titelheld Shrek leidet neuerdings an einer kleinen Krise: Der zum Pantoffelhelden gewordene Oger vermisst die Zeiten, als er sich noch nackt im Schlamm suhlen durfte, seine Mitmenschen verprügelte anstatt mit ihnen zu reden und brüllend auf die Brust trommeln durfte. Ohne Frau, Nachwuchs und Verpflichtungen. Wieder gefürchtet sein. Zumindest für einen Tag mal wieder ordentlich die Sau oder besser den Oger raushängen lassen; was wäre das schön? Flugs taucht das durchtriebene Rumpelstilzchen auf und erlaubt unserem Antihelden genau das: Im Austausch gegen einen „unbedeutenden“ Tag aus Shreks Leben, darf dieser einen Tag lang so schlecht gelaunt und vor allem wild verbringen, wie er es in den guten alten Tagen immer gewesen ist. Was auf den ersten Blick nach einem fairen Deal klingt, entpuppt sich als wahres Desaster (sowohl für Shrek, als auch für den Erzählfluss in der Kinovorlage), als sich Rumpelstilzchen den Tag aussucht, an dem Shrek geboren wurde. In einem Paralleluniversum, in welchem es nie einen Shrek gegeben hat muss unser Held nun das tun, was im Märchenland seit eh und je alle Probleme löst (Küsschen, Küsschen), um seine eigene Geburtenverhinderung zu verhindern.

Es war einmal... zum tausendsten Mal

Die Geschichte des Films wurde von Kritikern des Öfteren als „Fließbandproduktion“ bezeichnet, „lieb- und ideenlos“ sei der vierte Teil und „ohne witzige Einfälle und spritzige Figuren“. Für das Spiel gilt (Überraschung) genau dasselbe. Aus einer leicht schrägen und weitestgehend fixen Vogelperspektive läuft der Oger meist von unten nach oben und vermöbelt alles, was ihm vor die Fäuste läuft. Simple Kombos (A-Knop triggern) ist leider schon das Maximum an Komplexität, ein Brüllangriff (der wahlweise über Tasten oder das Mikrofon ausgelöst wird) bringt auch keine wirkliche Abwechslung ins monotone Geschehen. Selbiges gilt für die sporadisch eingestreuten Rätsel und die Sprungpassagen. Gerade letztere tun dem ohnehin nur mittelprächtigem Geschehen alles andere als gut – aufgrund der Perspektive ist das Sprungverhalten nur schwer einzuschätzen, des Weiteren wurden Gruben und Flüsse gerne so platziert, dass sie gar nicht erst zu sehen sind. Und selbst wenn wir die Abgründe direkt vor der Nase haben, hilft auch das nicht immer: Optisch heben sich Abgründe kaum von der restlichen Grafik ab (ist beides Braun), was gerne mal einen völlig überraschenden Sturz nach sich zieht.

Davon abgesehen wird uns ein lineares Abenteuer vorgesetzt, dessen größtes Problem die in Rekordzeit auftauchende Monotonie ist. Hier mal einen Schalter umlegen, da mal einen Fluss überspringen und dazwischen jede Menge Bauernlümmel vermöbeln: Das macht einen Level lang wirklich Spaß, danach ist aber die Luft auch schon raus. Und ja: Nach diesem ersten Level haben wir im Prinzip schon das ganze Spiel gesehen. Daran ändern auch nicht ins Hauptspiel integrierte Mingames, in denen wir Esel, Fiona und Co. steuern - wenn bei solchen Sequenzen nicht viel mehr als QTE-Gedöhns rumkommt, verhelfen sie auch nicht wirklich in neue Spielspaßdimensionen.
Etwas Laune könnten immerhin die vielen freischaltbaren Goodies bereiten: Wer in den Leveln auch mal die ein oder andere Alternativroute abläuft, findet allerlei Gegenstände, welche Minispiele und ähnlichen Krimskrams zugänglich machen. Der Haken an der Sache: Die Goodies könnten belangloser kaum sein.

Immerhin ein hübscheres Spiel, als sein Protagonist

Technisch ist Shrek eine durchweg zwiespältige Angelegenheit. Der Oger und seine Feinde sind gar nicht mal schlecht modeliert und animiert und können (ohne nun Award-Regionen zu erreichen) durchaus überzeugen. Dem gegenüber stehen unglaublich triste Umgebungsgrafiken. Wo sind nur all die kräftigen Farben der bunten Vorlage geblieben? Denkt man an die Ortschaften des mobilen Shrek, denkt man unweigerlich an die Farbe braun. Das ist alles, nur nicht märchenhaft. Hinzu kommt ein allgemeiner optischer Mangel an Abwechslung (jeder Level sieht irgendwie gleich aus) und ein auffälliges Ruckeln, sobald mehrere Gegner gleichzeitig vermöbelt werden.

Beim Sound punktet Shrek mit (für Handheldverhältnisse) viel und vor allem deutscher Sprachausgabe. Für die Originalsprecher hat es zwar nicht gereicht, aber durch die hardewarebedingt etwas blecherne Wiedergabequalität bemerkt man die zuweilen etwas durchwachsene Leistung der Sprecher nicht allzu schnell. Etwas nervig ist, dass sich die Sprüche unserer Gegner alle 5 Sekunden wiederholen, womit die eigentlich löbliche Sprache schnell zum Fluch werden kann. Die restlichen Sounds geben sich unauffällig und belanglos, selbiges gilt für einen Großteil der Musik. Mit Ausnahme des wirklich erstaunlich gut wiedergegebenen Tracks „Fairy Tale“, der uns bereits seit dem ersten Film begleitet und selbst aus den mickrigen DS-Lautsprechern wunderschön klingt.

Für immer Shrek = Spielspaß für immer?

Viel deutsche Sprachausgabe
Gute Wiedergabe der Filmstory…
… und zwar des neusten Films
Völlig frei von Höhepunkten jedweder Art
Ungünstige Perspektive

So belanglos der Film ist, so belanglos ist das Spiel dazu. Das kurze und lineare Gameplay ist dabei eigentlich zu keiner Zeit wirklich schlecht, aber so durch und durch „na ja“, dass es eigentlich niemand braucht. Allerhöchstens Oger-Fans, die zum einen selbst den vierten Film mochten (das Spiel gibt ihn recht gut wieder) und zum anderen möglichst jung sind (sonst droht Unterforderungsgefahr), dürfen mal reinschauen; für eine echte Empfehlung reicht es aber selbst dann nicht, wenn beide Kriterien erfüllt sind. Das Spiel fühlt sich so an, als hätten wir es schon tausend Mal in besserer Form bereits gespielt – und wahrscheinlich haben das viele von Euch sogar. Schade drum, denn eigentlich waren mir der Oger und seine Bande in den ersten beiden Filmen ausgesprochen sympathisch.


Wir bedanken uns bei Activision für die freundliche Bereitstellung eines Testexemplares.

Grafik:
Sound:
Steuerung:
Spielspass:
 
60%
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