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GC2013: Batman: Arkham Origins
04.09.2013, 23:02 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.09.2013 07:39 von Yvi.)
Beitrag #1
GC2013: Batman: Arkham Origins
[Bild: g5rs9ty4.jpg]
Zum nun dritten Mal flattert die Fledermaus wieder in der Arkham-Reihe und wir haben es uns nicht nehmen lassen, Warner Bros. einen Besuch auf der Gamescom abzustatten, uns etwas vom neuen Batman-Abenteuer zeigen zu lassen und die Entwickler so gut es geht mit Fragen zu löchern.

Batman ist auch dieses mal wieder in Gotham unterwegs. Zeitlich ist das Spiel, wie der Titel bereits andeutet, früher als die beiden Vorgänger angesiedelt. Batman ist erst zwei Jahre auf Bösewicht-Jagd, was sich auch direkt auf das Spiel auswirkt. So ist Commissioner Gordon noch kein Verbündeter Batmans und bildet mit der Polizei eine eigene Partei im Storyverlauf.

In dem uns präsentierten Spielabschnitt fiel zunächst eine neue Nahkampfwaffe auf: Ein Elektrohandschuh. Mit diesem ist es Batman möglich, seine Feinde unter Strom zu setzen und sie so kurzzeitig zu lähmen. Auch mit Schilden ausgerüstete Feinde lassen sich so leichter entwaffnen und ausschalten.
Auch neu im Inventar des Flattermanns: Die Remote Claw, mit der sich zwei Objekte oder Gegner mit einander verbinden lassen. Das erlaubt diverse taktische Spielereien, indem beispielsweise ein schwerer Gegenstand auf einen Widersacher losgelassen wird oder zwei Feinde unfreiwillig Kontakt mit dem Schädel des jeweils Anderen machen.

Neu im Kampfsystem ist außerdem ein Punktesystem, das die Qualität einer Auseinandersetzung bewertet und Punkte für genommenen Schaden, Combos und Abwechslung vergibt.
Der Elektrohandschuh sowie die anderen Waffen sollen zudem neben ihrem Einsatz als Angriffswaffen auch während der Rätseleinlagen verwendet werden können. Vorgeführt wurde, wie mittels des Handschuhs Stromgeneratoren aufgeladen wurden, um so Türen zu öffnen und die dahinter liegenden Bomben zu entschärfen. Das Entschärfen fand selbstständig und ohne besonderes Eingreifen des Spielers statt. Unsere Frage, ob das eventuell auf der Wii U-Version über das Gamepad ablaufen würde, wurde nicht eindeutig beantwortet. Sicher ist, dass der Touchscreen des Wii U-Pads auf seine eigene Weise wieder zum Einsatz kommt.

[Bild: 66u253ex.jpg]

Ansonsten spielt sich Batman: Arkham Origins sehr stark wie die beiden Vorgänger. Das grundlegende Gameplay hat man bei behalten, so dass sich Freunde der Reihe wieder in altbekanntes Terrain stürzen dürfen. Wem das sehr nahkampflastige Gekloppe schon davor nicht besonders zugesagt hat, wird wohl auch mit neuen Teil nicht warm werden.
Wie groß die Rolle des in den Vorgängern beliebten Detektiv-Modus sein wird, konnte man uns vor Ort nicht verraten.

Für Vorbesteller des Spiels wird es einen Ingame-Bonus geben. Der Charakter Deathstroke, der eigentlich als Batman-Antagonist bekannt ist, wird in einem eigenen Modus spielbar sein. Hierbei handelt es sich um ein 1 vs 100 auf unterschiedlichen Maps mit entsprechend anderen Gegnern. Ziel dabei ist logischerweise, alle Gegner auszuschalten, ohne dabei selbst das Zeitliche zu segnen. Deathstroke spielt sich dank seiner Stabwaffe erfrischend anders als Batman, der Spielmodus an sich war aber in der gezeigten Version relativ unspektaklär und wird sich vermutlich recht schnell abnutzen. Als Vorstellerbonus erscheint das Ganze aber durchaus angemessen, wobei wir über den genauen Umfang noch nichts sagen können. Schade auch, dass Deathspawn auf den Modus beschränkt ist. Im normalen Storymodus wird er nämlich keinen Auftritt als spielbarer Charakter haben.
Leider konnten wir nur den Deathstroke-Modus anspielen, so dass auch wir uns noch ein wenig gedulden müssen, bis wir mit dem geflügelten Rächer die Nacht (un)sicher machen dürfen.

Ersteindruck: Gut

 

[Bild: seriouskano.jpg]
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